Kurier.at – „Ein Kleiderschrank-Klassiker wird 50“

bunte Poloshirts gestappelt

Ein Klassiker feiert seinen 50er: das Poloshirt. Ich wurde von Kurier Lifestyle dazu befragt, wie man es am besten trägt und welchen Stellenwert das Shirt heute noch hat.

 

Lesen Sie hier den ganzen Kurier-Artikel ⇒ „Ein Kleiderschrank-Klassiker wird 50“

 

Die klassischen Poloshirts in all ihren Variationen und Farben sind für Damen und für Herren jeden Alters ein beliebtes Kleidungsstück. Viele Bekleidungsmarken haben das Poloshirt weiterentwickelt und mit modischen Designelementen aufgestylt. Der bequeme Grundcharakter des beliebten Freizeitbegleiters ist jedoch immer erhalten geblieben. Poloshirt in Weiss und Blau

Wie man sportive Kleidungsstücke richtig trägt und wie sie wirken, erfahren Sie in einer individuellen Stilberatung. Bei einer Stilberatung erfahren Sie, wo die Grenzen zwischen den einzelnen Stilrichtungen gezogen werden. 

Sie möchten mehr über eine Stilberatung erfahren? Sie können gerne Ihr unverbindliches Kennenlern-Gespräch (ca. 30 Minuten) buchen. Das Gespräch können Sie gerne persönlich oder per Zoom mit mir führen.

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Fashion TRENDs & SPIRIT – SOMMER 2021

 

 

WILLKOMMEN bei LOOK AT YOU!

Mein Name ist Isabella Jaburek-Nourry. Ich bin Farb-, Stil- und Imageberaterin und ich blogge regelmäßig über Mode, Stil, Image oder Farbthemen.

 

 

 

 

Wenn ich auf die Terrasse sehe, tanzen die Schneeflocken. Die Landschaft ist in Weiß getaucht. Die Natur schläft. In solchen Momenten ist es schwierig sich vorzustellen, dass der Frühling unter der Schneedecke schlummert. Ich habe für meine KollegInnen des Image-Verbands einen Vortrag vorbereitet zum Thema: Fashion-Trends & Spirit für den Sommer 2021.

Bei der Trend-Recherche habe ich mich dieses Mal nur auf Fashion-Videos konzentriert und weit über 30 Shows angesehen, um Trends, Ideen, Visionen und den Spirit der Sommer-Mode 2021 von verschiedenen Modeschöpfern einzufangen. Aufgrund der Corona-Pandemie waren viele Designer gezwungen ihre Shows an speziellen Plätzen, meist ohne Publikum, abzuhalten.

 

 

DER SPIRIT

Lavinia Biagiotti Cigna – die Tochter von Laura Biagiotti – hat ihre Fashion-Show mit einem weißen Kleid eröffnet und mit einem weißen Kleid beendet. Sie hat den Spirit der Sommerkollektionen 2021 auf den Punkt gebracht:

 

Die zwei weißen Kleider sind wie leere Blätter, wo die Zukunft aufgeschrieben wird. Die Kollektion soll LEICHTIGKEIT – FREIHEIT – VERGNÜGEN zeigen. In einer Zeit, in der es uns nicht möglich ist, dass wir uns frei bewegen können, soll uns zumindest die Kleidung das Gefühl von Freiheit vermitteln.“

 

Als hätte sie stellvertretend für viele andere DesignerInnen gesprochen, denn Leichtigkeit und Bewegungsfreiheit sind der Grundgedanken – der große gemeinsame Nenner.

 

 

 

KÖRPER & SCHNITTE

Nicht der Körper hat sich an die jeweilige Mode anzupassen – ich denke hier an superenge Skinny-Jeans –, sondern die Mode passt sich an unsere Lebensumstände an. Freiheit, Vergnügen und Komfort sind die Grundaspekte der Designer im europäischen (und amerikanischen) Raum.

„A little bit of Fun in it“, so die Worte von Tom Ford bei der New York Fashion Week, muss bei der Sommer-Mode ungebedingt dabei sein. Das ist auch der Spirit der Frühjahr/Sommer-Fashion, der im Großen und Ganzen vermittelt wird. Es ist von Saison zu Saison immer schwieriger die einzelnen Trends ausfindig zu machen, denn es ist fast alles erlaubt und es ist alles schon einmal dagewesen.

 

 

DIE FARBEN

Weiß, Creme, Camel, Beige, Naturtöne, Schwarz und Grau-Blau sind die Basistöne, wobei Weiß die vorherrschende Farbe ist. Die Farbpaletten sind soft und unaufgeregt. Natürlich gibt es auch kräftige Farbkombinationen, aber bei vielen Shows wirkten die Farben eher angenehm und beruhigend.

Kräftige Farbtupfer gibt es vor allem in Form von Accessoires. Sie stehen im Kontrast zur Kleidung. Mit Gelb, Pink, Rosé, Hellblau, Lindgrün, Orange, Schwarz und Blassgrün wird die Farbpalette erweitert. Sie werden gemischt oder Uni getragen. Zartes Rosé ist Trend-Farbe. Sie vermittelt Unschuld, Leichtigkeit und Gedankenlosigkeit.

Es gibt kaum aggressive, vorwärtsdrängende Nuance. Ton-in-Ton-Outfits verlängern die vertikale Silhouette und sorgen gleichzeitig für ein ruhiges Bild. Die Pantone-Farben für das Jahr 2021 – Grau und Gelb – wurden nur von Olivier Rousteing für Balmaine eins-zu-eins übersetzt und auf dem Laufsteg gezeigt.

 

 

 

DIE MUSTER

Blumenmuster sind in dieser Sommer-Saison hauptsächlich bei langen Kleidern zu sehen. Die romantische Blütenpracht begegnet uns entweder in sehr zarter Ausführung oder in kräftigen Farben, wobei die Musterungen dann eher das Dschungel-Fieber wecken oder an ein Tropical-Chaos erinnern. Graphische Muster vermitteln Ordnung und verleihen dem Outfit die entsprechende Coolness.

 

 

 

DIE MATERIALIEN

Nur weiche Materialien können sich gut dem Körper anpassen. Baumwoll- und Seiden-Mousselin – in mehreren Lagen übereinandergelegt -, Batist, Crêpe de Chine oder Seidensatin umspielen sanft den Körper. Chiffon – bedruckt oder unbedruckt, Organza, Lurex – für Abendmode, Microfaser, Jersey, Spitze und Sweat-Shirt-Stoffe runden das Materialsortiment ab.

 

Leichtigkeit, Transparenz und Beweglichkeit sollen dadurch ausgedrückt werden. Die Materialien machen jede Bewegung mit und engen nicht ein.

 

Spitze ist ein sehr großes Thema. Der Lingerie-Look hat immer schöne edle Spitze. Sie ist bei Tops und Oberteilen eingearbeitet. Spitze wird auch komplett von Kopf bis Fuß verwendet. Transparente Stoffe werden im Lagen-Look und die gute alte Häkelspitze wird großflächig getragen. Sie wurde in Form von langen Kleidern, Hemden, Shirts, Tops, Mänteln oder Hosen für Damen und Herrn vorgeführt.

Die meisten Materialien sind mit Kordeln und Bändern eingehalten. Das funktioniert nur, wenn sie soft genug sind und das Volumen so fixiert werden kann. Leinen- und Baumwollstoffe wirken weder steif noch unangepasst.

 

 

DIE wichtigsten TREND-THEMEN im Detail

 

 

OVERSIZE & VOLUMEN

Es gibt auffallend viele weite Schnittlösungen. Verschwenderische Fülle an Material und voluminöse Silhouetten, um in Summe Platz und Bewegungsfreiheit zu bieten. Trotz der Weite und des Volumens wirken die Schnitte meist trotzdem sehr klar.

 

TRANSPARENZ 

Transparenz ist das große Thema dieser Saison. Die durchsichtigen Stoffe vermitteln Leichtigkeit, Zerbrechlichkeit und Femininität. Die durchsichtigen Materialen werden in Schichten getragen. „Panta rhei“ – alles fließt – könnte man auch zu den transparenten, langen Kleiderkreationen aus Seide, die den Körper umspielen, sagen. 

 

VOLUMINÖSE ÄRMEL

Weite Ärmelschnitte sind ein wichtiges Detail. Dichterärmel, Biedermeierärmel, Ballonärmel oder Puffärmel – fast alle Designer haben sich mit dem Thema ‚Ärmel und Volumen‘ auseinandergesetzt und unterschiedlich interpretiert. Die Neuinterpretierung von voluminösen Ärmelschnitten erinnert mich an den Designer Balenciaga (1895 – 1972). Balenciaga war betreffend Ärmelschnitte der Meister des Volumen-Spiels. Er war stets auf der Suche nach dem perfekten Ärmel.  

 

 

 

BREITE SCHULTERN

Die Schulterpartie ist durch verschiedene Schnitttechniken, wie Drapierungen mit mehreren Stofflagen oder überzogenen Schulterschnitten, stark in den Mittelpunkt gerückt. Die Schultern sind betont, aber nicht streng. Frauen wirken stark und trotzdem weich. Balmaine war das einzige Label, das extreme Schultern mit Extravaganz zeigte.

 

BÄNDER & SCHLEIFEN

Lange Bänder mit Tunnel-Zug, angebracht bei der Taille, an der Hüfte, an den Ärmeln, am Saum, Krägen, Kapuzen oder am Hosenbund, dienen dazu, voluminöses Material in Zaum zu halten. Die Bänder, als bequeme Verschluss-Technik, bleiben meist lose hängen und wirken wie Relikte aus der Sports- oder Utility-Fashion.  

 

RELAXED SUITS

Die ultra-relaxed geschnittenen Hosenanzüge sind aufgrund der Weite und der lässigen Schnittführung das Must-Have der Saison. Die kantigen Blazer-Schnitte wird entweder offen oder mit einem breiten Gürtel getragen. Die Hosen sind sehr locker geschnitten, wobei der überlange Saum und die extreme Beinweite noch mehr Lässigkeit vermitteln.  

 

 

 

BRA-TOPs

Der Blazer an sich spielt wieder eine wichtige Rolle und wird mit Bralettes (Bra-Top) kombiniert. Mit bauchfreien Oberteilen zeigen Models viel Haut. Die Körpermitte rückt stärker in den Mittelpunkt.  

 

HOSEN- & ROCK-SCHNITTE

Die wichtigsten Hosenschnitte sind die Bundfalten- oder Paperbag-Hose. Die Taille ist bei der Paperbag-Hose sehr hoch hinaufgezogen und mit einem Gürtel fixiert. Bermuda-Hosen und Shorts sind wieder salonfähig und wurden mit Oversize-Blazer und Bralettes vorgeführt. Weite Jeans mit 70er Flair sind wieder im Trend.

Die Röcke sind entweder sehr lang und weit oder kurz und sexy. Auffällig sind Rockschnitte mit sehr hohem Schlitz, der fast bis zur Taille reicht. Diese Schnittart schafft viel Raum für Bewegung. Nichts engt ein, denn das Material kann beim Gehen gut mitschwingen.

 

LINGERIE-DETAILS & HÄKELMUSTER

Schöne Details in Form von eingearbeiteten Spitzen, Bordüren, Stickereien oder Häkelmuster sind in diesem Sommer angesagt. Häkelmuster und maritime Fishnet-Looks werden all-Over getragen oder minimalistisch verarbeitet. Bordüren sind entlang der Knopfleiste eingearbeitet. Wunderschöne Stickereien passen perfekt zum Transparent-Look und vermitteln ein hohes Maß an Femininität.

 

TASCHEN 

Die wichtigste Tasche ist heuer wohl die Clutch oder die Mini-Bag. Sie werden in kräftigen Farben als Hingucker und Farbtupfer zum Uni-Outfit getragen. Große Taschen, sogenannte Oversize-Bags, sind ein weiterer Taschentrend. Und wenn Sie es ganz ausgefallen wollen, dann greifen sie zur Tasche mit sehr langen Fransen.  

 

 

 

SCHUHE

Schuhe sind vor allem eines: bequem. Von feminin bis maskulin, von minimalistisch bis verspielt – es gibt viele Variationen an Schuhformen. Manche Schuhmodelle, wie zum Beispiel die Clogs, feiern ein großes Comeback. Die sonst so unschicken Tracking-Sandalen verlassen gewohntes Terrain. Sie sind mit Bändern versehen, die über die Fesseln gebunden werden – das verleiht ihnen zumindest im Ansatz einen Hauch von Femininität. Generell sind Schuhe mit Schnür- und Wickeldetails einer der wichtigsten Schuh-Trends.

Der Kult-Schuh aus den 70er Jahren, die Clogs, sind wieder da. Dieser Trendschuh, der bereits im Herbst und Winter 2020 zu sehen war, hat sich nun vollends etabliert. Stiefel, egal ob Cowboy-Boots oder Reitstiefel, im Sommer werden sie zu Shorts, Röcken, Kleidern oder Leggings kombiniert. Sämtliche Klassiker wie Loafer, Flip-Flop, Sling-Pumps oder Ballerina müssen nicht im Kasten bleiben.

 

Farb- und Stil-Beratung nach Ihren Anforderungen?

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Titelbild: www.shutterstock.com

Portrait: Britta Noibinger

Bilder im Text: siehe angeführte Instagram Accounts

 

 

 

Stilelement – Accessoires

 

 

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regelmäßig über Mode, Farb- & Stil-Themen, Image und Trends.

 

 

Wozu brauchen wir Accessoires?

 

Accessoires sind wichtige Stil-Elemente, die jedes Outfit aufwerten. Was bedeutet Accessoire? Das Wort Accessoire kommt aus dem Französischen und bedeutet Zubehör oder Beiwerk zur Ergänzung des Outfits. In allen Designhäusern wird der Fokus verstärkt auf Accessoires gelegt, deren kommerzieller Erfolg ein wichtiger Baustein für viele Modelabels darstellt.

Ich bin mir sicher, dass eine Designer-Sonnenbrille, ein Schal, ein Tuch oder ein Gürtel eines renommierten Labels bereits ein wichtiger Bestandteil ihrer Garderobe ist. 

 

 

Accessoires sind das Konzentrat eines Stils

 

 

 

 

Viele Bücher und Sonderausgaben wichtiger Modemagazine, die sich ausschließlich Handtaschen, Schuhen, Hüten oder Schmuck widmen, belegen das steigende Interesse an Informationen über diesen Aspekt der Mode. Ein Grund hierfür mag auch darin liegen, dass Accessoires sich viel besser als Bekleidung dazu eignen, Stil zu versinnbildlichen und damit als Ikone wirksam zu werden, gewissermaßen als Konzentrat eines Stils

 

 

 

 

 

STIL-TIPP

Wann wirkt ein Outfit langweilig?

Ein Outfit wirkt langweilig, wenn Accessoires fehlen. Jedes Outfit lebt vom schönen Zubehör. Seien es Handschuhe, spezielle Schuhe, Schmuck, Brillen, Hüte, Manschettenknöpfe, Krawatten, Taschen oder Schals. Sie runden das Bild ab, betonen und symbolisieren den jeweiligen Stil. Jedes Outfit wirkt dadurch kompletter und gewinnt optisch durch die gekonnte Platzierung des modischen Beiwerks.

 

 

 

Holen Sie Ihre Accessoires hervor und verleihen Sie Ihrem Outfit eine persönliche Note. 

 

 

In einer Stilberatung erfahren Sie, mit welchen Accessoires Sie Ihren Stil ausdrücken und wie Sie damit Ihre Persönlichkeit unterstreichen können. Wenn Accessoires noch dazu farblich auf das Outfit abgestimmt werden oder als kräftige Farbtupfer – welche Farben für Sie richtig sind, erfahren Sie in einer Farbberatung – wirken dürfen, können Sie ein sehr schlichtes Outfit und sich selbst wirklich zum Strahlen bringen. Accessoires sind die geheimen Alleskönner, die jeden Stil richtig aufpeppen. 

 

Eine Sonderstellung nehmen technische Objekte wie etwa Kopfhörer, Laptops oder Handy inkl. Handyhüllen ein, die sich als Schmuckstücke oder Statussymbole zu sogenannten Lifestyle-Accessoires entwickelt haben und somit Teil des Outfits und der Selbstinszenierung werden. 

 

 

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Schreiben Sie mir, für welchen Bereich Sie eine Beratung benötigen.

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VERY PERI – Trendfarbe 2022

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Begrüßen wir das neue Jahr mit ‚Very Peri‘!

 

Als ob ich es geahnt hätte. Auf meinem Instagram-Account @lookatyouvienna hatte ich bereits im Herbst mit ähnlichen Farbnuancen experimentiert. 

Und siehe da: Wie jedes Jahr im Dezember wird vom US-Unternehmen Pantone die Farbe des Jahres gekürt. Für das Jahr 2022 ist die Trendfarbe ein spezieller Lila-Ton mit dem klingenden Namen Very Peri

Tatsächlich haben viele Designer die Trend-Farbe längst aufgegriffen und entsprechende Kreationen für die kommende Sommer-Saison präsentiert. Auf den Laufstegen wurde Very Peri meist im monochromen Allover-Look gezeigt. 

 

Very Peri – ein Symbol des globalen Zeitgeistes und des Wandels … 

 

Was vermittelt dieser Farbton? Er ist ein Symbol des globalen Zeitgeistes und des Wandels. Es ist laut Pantone-Institut eine farbliche Momentaufnahme. Der Zeitgeist, der sich in unserer globalen Kultur widerspiegelt. Very Peri verbindet Blau – Treue und Konsistenz – mit der Energie und Aufregung von Rot. Aufgrund der roten Untertöne vermittelt der Farbton ein Gefühl von Neuheit und Innovation. Das ist, wonach wir in orientierungslosen Zeiten suchen. 

 

 

 

modische Tasche als Farbakzent

 

Wie können Sie Very Peri kombinieren? 

Die Basisfarben Weiß, Grau, Beige und Schwarz passen perfekt zu Very Peri. Diese Kombinationen wirken entweder seriös, elegant oder klassisch.

Sie wollen mehr Aussagekraft erlangen? Dann sind Kombinationen mit Mint, mattem Grün, Orange, Rot oder Gelb anregend und  interessant. Modemutige können Very Peri als Komplett-Look tragen. Wer sich noch nicht so richtig traut, kann mit Accessoires oder mit Schuhen in der Trendfarbe starten. Hier gilt: Je kleiner die Farbfläche, desto reiner und intensiver kann der Farbton sein. 

 

 

Stil- & Farb-Trend-Gutschein im Wert

von € 35,- als Starter-Bonus

Sie wollen mit einer Farb- oder Stil-Beratung ins neue Jahr starten? Bei einer Farbberatung können Sie nicht nur Ihren Farb-Typ feststellen lassen, sondern auch austesten, ob die Trend-Farbe zu Ihnen passt. Bei einer Stil-Beratung können Sie Ihren neuen Stil entdecken. Holen Sie sich den Stil- & Farb-Trend-Gutschein im Wert von € 35,- als Starter-Bonus. (Aktion ist bis Ende März 2022 gültig.)

 

So können Sie den Gutschein einlösen:

Farb- oder Stil-Beratung buchen – Gutschein-Code  ‚VERY PERI 2022‘  angeben –

der Betrag von € 35,- wird automatisch abgezogen!

 

 

 

Ich wünsche Ihnen einen farbenfrohen und stilvollen Start ins neue Jahr!

Isabella Jaburek-Nourry 

 

 

Stilberatung nach Ihren Anforderungen?

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Portrait von Isabella Jaburek-Nourry: Britta Noibinger
Titelbild: Very Peri – Farbton 2022 – www.pantone.com
Farbberatung – Spiegel: www.fabulouskystudio.com 
Farbpaletten mit Händen: www.shutterstock.com
Tasche in Very Peri: www.shutterstock.com 
 

Was ist die Stilbotschaft von Mustern? Teil 1

 

Willkommen bei LOOK AT YOU!

Mein Name ist Isabella Jaburek-Nourry. Ich bin Stil- und Imageberaterin. In meinem Blog bekommen Sie regelmäßig Tipps für Ihren stilsicheren und modischen Auftritt.

 

Was kommunizieren Muster?

Für Teil 1 von ‚Was ist die Stilbotschaft von Mustern‘ habe ich zwei Beispiele von textilen Mustern ausgewählt: das Karomuster und das Blumenmuster. Ich habe versucht den historischen Hintergrund  zu beleuchten – falls vorhanden – und dazu die jeweilige Stilwirkung aufgezeigt.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, welche Stil-Botschaften Muster haben? Wenn Sie Muster lieben und viele gemusterte Teile in ihrem Kleiderschrank hängen haben, stellt sich auch die Frage, was diese Muster über Sie persönlich aussagen. Jedes Muster kommuniziert, hat eine visuelle Aussage und erzeugt eine spezielle Wirkung. Muster erzählen Geschichten. Sie können Stilrichtungen zugeordnet werden und haben gegebenenfalls historischen Hintergrund.

 

Muster haben immer eine Stil-Botschaft.

 

 

In der Stilberatung unterscheide ich zwischen vier großen Stilrichtungen: der klassischen Stilrichtung, der sportiven Stilrichtung, der femininen oder detailgetreuen (Herren) Stilrichtung und der extravaganten Stilrichtung. Den vier großen Stilrichtungen sind jeweils verschiedene Untergruppen zugeordnet. Der extravaganten Stilrichtung kann etwa der futuristische Stil oder der klassischen Stilrichtung kann der englische Stil zugeordnet werden.

 

Muster spielen bei der Stilveränderung eine Rolle

Muster spielen bei der Stilfindung oder Stilveränderung neben Farben eine wichtige Rolle. Das Ziel einer Stilberatung ist es, die passende Stilrichtung inklusive der vier Stilelemente – Farbe, Muster, Material und Schnitt – mit dem individuellen Wirkungswunsch in Einklang zu bringen. Es ist erstrebenswert, dass die Aussage des Musters mit der Persönlichkeit korrespondiert und mit dem gewünschten Stil übereinstimmt. Muster sind dafür ein starkes kommunikatives Mittel.

 

 

1. Das Karomuster 

– ein Muster mit Traditionverschiedene Karomuster in der Farbe Blau

Sie kennen sicher den Spruch: ‚Jedem Schotten sein Karo‘. In Schottland sind Tartans, das typische Karomuster der schottischen Clans, seit vielen Jahrhunderten in Verwendung. Die Muster sind regional und farblich verschieden. In Schottland wurde anfangs nur helle und dunkle Schafwolle verwendet. Erst später wurden die Fäden eingefärbt. Ein klassischer Tartan besteht aus mindestens drei verschiedenen Farben. Ab dem Jahre 1815 wurden die Clan-Tartans offiziell registriert. Inzwischen gibt es über 2500 verschiedene Muster.

 

Konservativ und bodenständig

Ein Muster mit langer Tradition: konservativ und beliebt. Das karierte Muster setzt sich aus kreuzenden Quer- und Längsstreifen in einer oder mehreren Farben zusammen. Das traditionelle Muster zeigt konservatives Bewusstsein, Bodenhaftung, Geradlinigkeit und Seriosität. Wenn Sie ein Karo-Fan sind, dann sind Ihnen diese Werte eventuell wichtig.

 

Das ideale Muster für den klassischen Bereich

Verbindet man nun die Geschichte und die traditionsreiche Aussage des Musters mit einem konservativen Wirkungswunsch der TrägerIn entsteht ein sehr klassisches Bild. Die Geradlinigkeit des schottischen Karos, die Farbgebung, die Material- und Schnittauswahl können diesen Wirkungswunsch zusätzlich unterstreichen.

 

Karo-Muster mit rebellischer Wirkung

Sie sind nicht konservativ, sondern haben eine rebellische Ader? Dann habe ich hier ein extremes Beispiel für Sie parat. Rot-Schwarz-Tartans wurden unter anderem gerne von Punks verwendet, um den Geist der wilden Auflehnung zu verkörpern. Stehen die Farben Rot und Schwarz nebeneinander, kann das Farb-Duo folgenden Gefühlen oder Eigenschaften zugeordnet werden: dem Bösen, der Brutalität oder dem Anarchismus.

Punk-Mode war in den 1970ern, vor allem in Großbritannien und den USA eine Ideologie, die ermutigte, eingefahrene Sichtweisen in der Gesellschaft wie Kapitalismus, Rassismus, Sexismus und Nationalismus zu hinterfragen. Der rebellische ‚Outlaw-Look‘ war ein Mix aus verschiedenen Elementen, die bewusst entfremdet wurden. Da stand plötzlich das konservative Karomuster gemeinsam mit dem Irokesenschnitt, den Sicherheitsnadeln, ausgebleichten T-Shirt, Nieten, Lederjacken und PVC-Röhrenhosen in einer Reihe, um die Unzufriedenheit mit dem Status quo auszudrücken.

 

Die Wirkung von Karomustern

Die Wirkung ist traditionell, konservativ, sportiv, naturverbunden (Freizeit, Jagd, Fischerei) bäuerlich, geradlinig, geordnet oder männlich. Achten Sie darauf, wie und wo Sie Karo-Muster einsetzen, denn die Kombination macht den Look. Er könnte rebellisch wirken, feminin, zielstrebig, präsent, elegant oder langweilig. Hinzu kommen die bewussten oder unbewussten Verknüpfungen von Vorstellungen mit dem jeweiligen Muster.

 

Textile Muster erzeugen emotionale Stimmungen.

 

2. Florale Muster – weltweit beliebt

Können Sie sich noch an den Privatdetektiv Magnum aus der gleichnamigen TV-Serie erinnern? Der Schauspieler Tom Selleck machte in den 80ern das Hawaiihemd populär. Ein echtes Hemd aus Hawaii, ein Aloha Shirt, besitzt ein schönes buntes Blumenmuster oder andere tropische Motive. Es ist locker und am Saum gerade geschnitten. Die Knöpfe sind aus Kokosnussschalen gefertigt. Sie werden offen und über die Hose getragen.

Grüße aus Hawaii

Die echten Hawaii-Hemden werden aus Seide, Baumwolle oder Viskose angefertigt. Die vielfältigen Muster lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen:

  • Blumen, Bäume, Früchte

  • tropische Vögel und Fische – Tiermotive

  • Landschaften wie Strände, Wasserfälle, Berge oder Architekturmotive

  • Musikinstrumente.

Diese Muster erwecken Urlaubsgefühle, lassen uns von wunderbaren Sonnenuntergängen schwärmen und erinnern an Partys in tropischen Nächten. Wenn Sie nicht allzu verträumt und verspielt wirken möchten, empfehle ich das Hawaii-Shirt nur für die Freizeit oder den (Strand-)Urlaub.

 

Blumenmuster sind weltweit beliebt 

Blumenmuster spielen seit Jahrtausenden in vielen Kulturen eine wichtige Rolle. Sie zeigen eine Variantenvielfalt wie kaum ein anderes Musterelement. Blumenmotive sind beliebt und eignen sich ausgezeichnet für größere oder kleinere Rapporte (Musterwiederholungen). Sie sind in ihrer Form, Optik und farblichen Darstellung sehr stark variabel. Die Motive reichen von abstrakt, romantisch bis zu naturalistischen oder fantastischen Formen mit symmetrischer oder verstreuter Anordnung.

 

Hippie-Feeling und romantische Flower-Powerrotes Kleid mit Blumenmuster

Durch die Hippie-Bewegung bekamen Blumendarstellungen auf weiten Kleidern und Hemden eine andere Bedeutung. Hippies verbreiteten 1968 in San Francisco die Flower-Power Bewegung. Eine Protestbewegung, die Liebe, Freiheit und Frieden predigte. Die leuchtend bunt gemusterten Kleider zeigten den Einfluss indischer Blumenmotive und psychodelischer Experimente. Der Kleidung, oft aus zweiter Hand, bekam durch Patchwork, Stickereien und Applikationen eine persönliche Note.

In den 1970er-Jahren verdrängten lange, weite A-Linien-Kleider die Mini-Röcke. Die bodenlangen Kleider prunkten mit Flower-Power- und Paisleymustern, femininen Stoffen und weichen Farben. Die Hinwendung zum romantischen Ideal eines Lebens in Harmonie spiegelte lässige, natürliche und gemusterte Kleidung wider. Neckholderkleider mit floralen Musterungen und dem persischen Boteh-Muster (Paisley) waren der Gipfel des Hippie-Chics.

Seit mehreren Saisonen haben Blumenkleider wieder an Bedeutung gewonnen. Ich empfehle Blumenkleider bzw. den Flower-Power-Look nur, wenn der Anlass und die individuelle Ausdrucksweise passen.

 

 

 

 

 

Muster haben ein ‚Eigenleben‘ und harmonieren nicht immer mit der individuellen Ausdrucksweise.

 

 

 

Jede Blume hat eine Bedeutung

Blumen haben eine kraftvolle Stilsprache. Den Blumenarten werden verschiedene Bedeutungen zugeordnet. Die Symbolik ist vielfältig und reicht von jugendlichen Frohsinn, Reinheit, Liebe, Anmut bis hin zu Trauer, Jungfräulichkeit, Erotik oder Exzentrik.

 

Muster kommunizieren immer. Sie haben eine Botschaft und drücken Gefühle aus. Wenn Sie das ein oder andere gemusterte Stück in der Garderobe nicht mehr tragen möchten, kann es an der Art des Musters liegen. Vielleicht passt es im Moment weder zu ihrer Lebenssituation, ihrer Stimmung noch zu ihrem Stil.

 

 

Stilberatung nach Ihren Anforderungen?

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Portrait von Isabella Jaburek-Nourry: Britta Noibinger

Titelbild: Isabella Jaburek-Nourry – Seidenbluse florales Muster von  FRANCO FERRARI (www.francoferrari.it) 

Karomuster: Isabella Jaburek-Nourry – Baumwollstoffe Blau – Herrenhemden Befeni & Wollschal Rot-Schwarz von Kult

Kleid mit Blumenmuster: www.etro.it 

Beratung im LOOK AT YOU – Studio: www.fabulouskystudio.com

 

 

JACKEN-VIELFALT im Herbst/Winter 2021

 

 

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BLAZER, SHACKETS, CARDIGANS:

So groß ist die JACKEN-VIELFALT im Herbst/Winter 2021

 

 

Jacken, wohin das Auge reicht: Die Vielfalt an tollen Herbst- und Winterjacken ist diese Saison einfach nicht zu überbieten. Auf uns warten lässige Shackets, klassische Blazer und kuschelige Cardigans. Selbstverständlich sind Daunenjacken nach wie vor in – und zwar je länger und größer, desto besser. Hier stellen wir die angesagtesten Jacken-Modelle vor, ohne die man im Herbst/Winter 2021 einfach nicht über die Runden kommt. 

 

Welche Jacken sind diesen Herbst und Winter besonders angesagt?

Hier stellen wir die schönsten Damenjacken für den Herbst/Winter 2021 vor und erklären, wie man sie richtig stylt.

 

 

 

 

TEDDY-MÄNTEL 

Wunderbar kuschelig und warm: Jacken und Mäntel aus Teddyfell haben es einfach in sich. Die tollen Stücke sind an Instagram-Influencern rauf und runter zu sehen. Die meisten Modelle sind eher klassisch geschnitten und verfügen über einen breiten Reverskragen. Als Alternative bieten sich Fake-Fur-Modelle an. Diese sehen Echtpelz zum Verwechseln ähnlich und sind mindestens ebenso kuschelig wie die Teddy-Varianten.

 

 

 

 

SHACKETS

Shackets – eine Kombination aus „Shirt“ und „Jacket“ – befinden sich immer noch auf der Überholspur. Bei den tollen Jacken handelt es sich um Hemdjacken, die es in vielen verschiedenen Varianten gibt. Am beliebtesten ist das Shacket mit Karomuster, das auch als Cardigan oder Hemd dienen kann.

 

 

DAUNEN-JACKEN im Oversized-Look

Um Minustemperaturen zu trotzen, gibt es nichts Besseres als eine Daunen-Jacke. Diesen Winter sind Modelle im Oversized-Look besonders angesagt. Dabei kann es sich um kürzere ebenso wie um längere Modelle handeln – Hauptsache, die Jacke ist großzügig geschnitten.

 

 

BOMBERJACKEN

So richtig von der Bildfläche verschwunden war die Bomberjacke nie. Im Herbst/Winter sind sie mit coolen Details versehen. Und auch hier gilt: Das Stück sollte möglichst oversized sein. Besonders bauschige Ärmel und zahlreiche Taschen mit Reißverschluss zeichnen die trendige Bomberjacke aus.

 

Jacken, wohin das Auge reicht: Die Vielfalt an tollen Mänteln und Jacken ist diese

Herbst-Saison 2021 einfach nicht zu überbieten. 

 

 

 

 

 

LEDERMÄNTEL

Einerseits möchten wir uns nicht von unserer Lederjacke trennen, andererseits ist es uns in ihr viel zu kalt. Hier kommt der Ledermantel ins Spiel. Gerade lose geschnittene Modelle sind derzeit voll im Trend – und total bequem sind sie zudem auch noch. Statt zu Schwarz greift man in dieser Saison am besten zu Farbtönen wie Braun und Weinrot.

 

 

KLASSISCHE BLAZER

Sie kommen nie aus der Mode und sind auch im Herbst 2021 nach wie vor angesagt. Wenn das Wetter mitspielt, ist man mit einem Modell in Winter-Weiß oder Beige bestens beraten.

 

 

So stylt man die trendigsten Jacken im Herbst/Winter 2021

 

 

Teddymäntel und -jacken überzeugen durch ihre Mischung aus klassischem Schnitt und modernem Material. Damit die Jacke nicht zu voluminös wirkt, genügt es, wenn man einen dünnen Pullover darunter trägt. Teddymäntel sehen zu Jeans ebenso toll aus wie zum Abendkleid aus fließender Seide.

 

Shackets sind ideal für die Übergangszeit. Die tollen Jacken passen perfekt zu weit geschnittenen Jeans oder Schlaghosen. Toll dazu sieht eine farblich abgestimmte Mütze aus. Im bequemen und kuscheligen Shacket aus Wolle ist man für den Besuch im Café bestens gewappnet.

 

 

 

 

Für den winterlichen Spaziergang im Park empfiehlt sich eine lange Daunenjacke in Übergröße. Darunter passt ein dicker Pullover oder eine flauschige Strickjacke. Komplett wird der Look mit Jeans, derben Boots und einem farblichen Schal.

 

 

Ein Ledermantel kann lässig im Alltag getragen oder stylish als Teil der Abendgarderobe eingesetzt werden. In Kombination mit Jeans, Strickpullover und Sneakern wirkt der Ledermantel betont lässig. Das Stück lässt sich jedoch auch zu einem schicken Kleid und High Heels tragen, womit es zum perfekten Begleiter für Partys und Events aller Art wird.

 

 

 

 

Im Herbst 2021 macht sich der Blazer auch als Teil eines Streetwear-Outfits gut. Unter das schicke Teil passt ein Hoddie. Abgerundet wird der Look mit Jeans und Sneakern. 

 

 

FAZIT

Bei der riesigen Vielfalt an Jacken und Mänteln ist im Herbst/Winter 2021 garantiert für jeden Geschmack etwas Passendes dabei. Die meisten Modelle lassen sich sowohl im Alltag als auch für festliche Anlässe stylen. 

 

 

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Portrait von Isabella Jaburek-Nourry: Britta Noibinger

Bilder: www.shutterstock.com 

Titelbild: ID 1157890096

Tedddy-Mantel: ID 1633471951

Shaket: ID 1572717226

Daunenjacke: ID 1630306987

Ledermantel, -Jacke: ID 1713913696

Klassische Blazer: ID 1963844317

 

Sommer-TRENDS für HERREN mit Stil

 

 

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Ich bin Farb-, Stil- und Imageberaterin und blogge regelmäßig über diese Themen.

 

 

 

 

Das Bild, das man von sich selbst abgibt, hat viel mit Ihrer Persönlichkeit und Ihren

Gedanken über sich selbst zu tun. Kleidung ist wie eine Visitenkarte.

Es ist ein Stück Identität.

Mit Kleidung zeigen Sie wer Sie sind, ob Sie sich in Ihrer Haut

wohlfühlen und dadurch eine gute Ausstrahlung haben.

 

 

Mode-Trends sind Impulsgeber, wenn Sie ihnen folgen und diese Kleidung tragen, dann sind Sie modisch!

Produkt- und Modetrends sind aber meist flüchtige, markengesteuerte Phänomene, die nicht lange anhalten und eher im Bereich einer Saison zu finden sind. Der Gentleman mit Stil ist informiert, bleibt jedoch seiner Linie  treu und übernimmt nur Trends, die zu seinem Stil passen.

Welche Schwerpunkte wird es diesen Sommer für die Herrenmode geben?

In dieser Vorschau habe ich die wichtigsten Trends zusammengefasst. Lesen Sie auch von der Entstehungsgeschichte der einzelnen Schnittformen.

 

 

Der BLOUSON (Trend #1)

Mit dieser klassischen Jacke können Sie problemlos in den Frühling starten. Die kurz gehaltene Jacke endet meist in der Taille und hat elastische Bündchen an Ärmeln und am unteren Abschluss. Im Blouson-Stil sind auch Fliegerjacken, Bomberjacken und College-Jacken gefertigt. Leichte Materialien erhöhen den Tragekomfort. In dezenten Farben ist sie sogar businesstauglich.

 

 

 

Der TRENCHCOAT (Trend #2)

Der gute alte Trenchcoat (engl. trench für „Graben, Schützengraben“; coat für „Mantel“), ebenfalls ein Klassiker, hat diesen Sommer ein Upgrade erhalten. Trenchcoats gibt es heuer, abgesehen von allen Beige-Tönen, in herrlichen Farben und fließenden Stoffen. Eigentlich war diese Mantelart ein Teil der Ausrüstung der britischen Armee im Ersten Weltkrieg. Bestimmte Details, wie die Sturmlasche am Kragen oder die Schulterstücke, weisen auf die militärische Vorgeschichte des Mantels hin.

 

 

 

Die WEITE HOSE (Trend #3)

Einer der wichtigsten Trends ist die weit geschnittene Hose. Locker fallende Materialien machen jede Bewegung mit. Die Bundfaltenhose und die Cargo-Hose haben wieder Saison. Die Cargo-Hose mit aufgesetzten Taschen ist auch ein Kleidungsstück militärischen Ursprungs. Sie wurde meist aus robusterem Baumwollstoff gefertigt und hat sich mittlerweile im Freizeit-Bereich etabliert.

Die klassische Bundfaltenhose hat entweder eine oder zwei Falten mit vertikal geschnittenen Taschen. Manchmal können auch Stulpen eingearbeitet sein. Sie ist locker geschnitten.

 

 

 

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Die BERMUDAS (Trend #4)

Herren zeigen wieder mehr Bein. Die Länge der Hose endet knapp über oder knapp unter dem Knie. Sie wird hauptsächlich in der Freizeit getragen. Ihren Ursprung haben die Bermudas bei der Royal Navy, bei der diese Hosen für Einsätze in tropischen Gebieten oder Wüsten zur Uniform gehörten.

In unseren Breitengraden erhält man unter diesem Namen auch Hosen, die bis unter das Knie reichen, bunt sind oder aus Jeans-Stoff bestehen. Ob kurze Hosen allerdings bürotauglich sind, sollte im Vorfeld abgeklärt werden!

 

 

 RELAXED SUITS (Trend #5)

Bequeme Hosenanzüge sind das Must-have der Saison und werden mit T-Shirts getragen. Die Hosen sind aufgrund der lässigen Schnittführungen noch komfortabler als in der letzten Sommersaison. Am Bund dienen unter anderem Bänder mit Tunnel-Zug als bequeme Verschluss-Technik. Weiche Materialien passen sich gut an und erhöhen den Tragekomfort der Anzüge.

Nicht der Körper hat sich an die jeweilige Mode anzupassen – ich denke hier an Slim-Fit-Schnitte-, sondern die Mode passt sich an unsere Lebensumstände an. Freiheit, Vergnügen und Komfort sind diesen Sommer die Grundaspekte der Designer.

 

 

 

MINIMALISMUS (Trend #6)

Sachlichkeit und Ruhe stehen neben extrovertierten, farbenfrohen, sportlichen Looks. Seit geraumer Zeit ist auch ein gewisser Überdruss an Sportkleidung zu bemerken. Ein Minimum an Stil zu zeigen wächst stetig. 

Sie haben die Wahl, ob Sie mit klaren Schnitten ein ruhiges, sachliches Image abgeben oder auffallen möchten. Es liegt ganz an Ihnen wie Sie auftreten möchten. 

 

 

 

KRÄFTIGE FARBEN (Trend #7)

Entweder tragen Sie ein Statement-Piece in einer kräftigen Farbe (Shirt, Schuhe oder Hose) oder Sie stylen kräftige Farben von Kopf bis Fuß. Das benötigt allerdings Fingerspitzengefühl.

Heutzutage ist großes Interesse an Farben festzustellen. Vielen Menschen ist bewusst geworden, dass, unabhängig von modischen Trends, bestimmte Farbnuancen zu ihrem persönlichen Erscheinungsbild passen.

Nützen Sie die Kraft der Farben!

 

 

 

 

PRINTS (Trend #8)

Ob Logo-Prints, Blumenprints, Palmen- oder künstlerische Muster – Prints sind seit mehreren Saisonen sehr gefragt. Mit Mustern zeigen Sie, dass Sie Spaß an der Mode haben.

STYLING-TIPP: Achten Sie darauf, wann und wo Sie gemustert auftreten und wie Sie damit wirken.

 

 

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Titelbild:

www.shutterstock.com

Portrait:

Britta Noibinger

Bilder im Text:

siehe angeführten Instagram Account

 

 

SHOPPEN ohne STRESS – 7 Profi-Tipps damit Ihr Einkauf gelingt

 

 

 

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Mein Name ist Isabella Jaburek-Nourry. Ich bin Farb-, Stil- und Imageberaterin und ich blogge regelmäßig über Mode, Stil, Image oder Farbthemen.

 

 

 

 

 

Bereiten Sie sich vor!

Ihre Shopping-Tour verläuft erfolgreicher, wenn Sie gut aussehen und selbstsicher sind.

 

 

 

Ich erlebe immer wieder, wie sehr Kundinnen und Kunden beim Einkaufen gestresst sind. Selbst wenn Sie nur davon sprechen. Sie haben keine Übersicht, verlieren die Geduld, sind genervt, wollen nicht suchen und kaufen immer das Gleiche, finden nicht die richtigen Geschäfte, sind vom Warendruck überfordert, finden das Verkaufspersonal schrecklich und haben keine Ahnung was im Kasten hängt.

Parken in zweiter Spur, um sich schnell im Geschäft umzusehen, wird nicht das gewünschte Ergebnis bringen. Eine Shopping-Tour, um die Zeit zwischen verschiedenen Geschäftsterminen zu überbrücken, macht Sie sicher auch nicht glücklich. Ich denke mir, dass ZEIT, RUHE und PLANUNG, das A und O für eine gelungene Einkaufstour sind!

Damit das Einkaufen für Ihre neue Garderobe gut gelingt, habe ich Ihnen 7 Profi-Tipps zusammengefasst:

 

 

GARDEROBEN-CHECK

Sie haben die Übersicht verloren und wissen nicht welche Schätze sich in Ihrem Kasten befinden? Machen Sie eine  Schrank-Inventur. Sehen Sie Ihre Garderobe durch und suchen Sie beispielsweise Einzelstücke heraus. Welche Teile haben Sie letzte Saison gerne getragen? Was möchten Sie nicht mehr anziehen oder wie viele Pullover habe ich eigentlich im Schrank? Was fehlt definitiv? Welche Farben sind hauptsächlich vertreten? Brauche ich eine neue Business-Garderobe oder muss ich meine Privat-Garderobe aufbessern?

 

 

EINKAUFSLISTE & BUDGET

Sie haben sich Überblick verschafft. Machen Sie sich genaue Notizen was Sie benötigen. Aufgrund dieser Notizen können Sie eine durchdachte Einkaufsliste erstellen. Vervollständigen Sie Ihre Liste auch mit den benötigten Accessoires. Vielleicht fehlt Ihnen eine modische Tasche für den Lap-Top oder Schuhe für Ihr Business-Kostüm.

Überlegen Sie, welches Budget Sie zur Verfügung haben und wählen Sie dann die Geschäfte aus, wo Sie gerne einkaufen möchten. Sie können bei Ihrer Suche gezielter vorgehen und sparen dadurch Zeit.

 

 

Geben Sie Ihr Geld gezielt aus.

Investieren Sie in eine Garderobe, die mit System aufgebaut ist.

Das beginnt bei Ihrem Einkauf. 

 

 

AUSSEHEN & SELBSTBEWUSSTSEIN

Aus Erfahrung weiß ich, dass Einkaufstouren erfolgreicher verlaufen, wenn man sich wohlfühlt und gut aussieht. Das mag vielleicht eigenartig klingen, aber ich habe Kundinnen erlebt, die während dem Shoppen in sich zusammengesunken sind, weil ihnen die Selbstsicherheit abhandenkam. Ich weiß, dass die Beleuchtung in den Kabinen nicht immer schmeichelt, aber in den meisten Geschäften wird inzwischen auf gutes Licht und viel Platz in den Garderoben geachtet.

Es ist wichtig, dass Sie sich wohlfühlen in Ihrer Haut. Bringen Sie Ihre Frisur in Topform und gehen Sie nicht ungeschminkt einkaufen. Tragen Sie Unterwäsche mit perfekter Passform. Wählen Sie Kleidung, die sie leicht an- und ausziehen können. Tragen Sie bequeme Schuhe. In den meisten Geschäften werden ‚Probier-Schuhe‘ zur Verfügung gestellt.

 

 

WAS MÜSSEN SIE MITNEHMEN?

Sie haben eine Farbberatung gemacht und Ihre individuelle Farbkarte erhalten? Vergessen Sie Ihre Farbkarte nicht! Fehlkäufe und Schwierigkeiten beim Kombinieren von Kleidung können Sie dadurch vermeiden, indem Sie Ihre Farbkarte auf die neu gewählten Kombinationen auflegen. Sie können feststellen, ob es einen harmonischen Farbverlauf gibt. Sollten Sie dennoch unsicher sein, ob die Farben wirklich optimal sind, betrachten Sie die neuen Kombinationen – soweit dies möglich ist – bei indirektem Tageslicht. Bedenken Sie auch die Intensität der Farbwirkung. Ausschlaggebend ist immer die Farbmenge, die Sie zum Einsatz bringen. 

Nehmen Sie unbedingt die Kleidung mit, zu der Sie etwas Passendes finden wollen. Es ist sehr schwierig, sich Farbe, Schnitt und Material ganz genau zu merken. Es genügen schon kleine Abweichungen der Farbnuance oder Details, die mit dem Stück nicht harmonieren. Ferndiagnosen im Geschäft sind immer schwierig. Und noch etwas müssen Sie mitnehmen: Shoppen soll Spaß machen, bringen Sie gute Laune mit!

 

 

TRENDS DER SAISON & MARKTANALYSE

Sie haben keine Zeit neue Trends zu studieren? Kein Problem, denn die Visual-Merchandiser zeigen die wichtigsten Highlights der Saison schon beim Eingang des Geschäfts. Konzentrieren Sie sich darauf, was im vorderen Bereich des Stores oder in den Schaufenstern gezeigt wird. Gefällt Ihnen eine Kombination fragen Sie das Verkaufspersonal, wo Sie diese Stücke finden können und verschwenden Sie keine Zeit mit der Suche auf eigene Faust. 

Trend-Recherche nimmt Zeit in Anspruch. Der ideale Zeitpunkt ist meiner Meinung nach im Urlaub oder am Wochenende, um bei diesem Thema etwas in die Tiefe zu gehen. Studieren Sie in Ruhe Mode-Journale, Fashion-Blogs, oder surfen Sie im Internet. Trend-Teile haben im Gegenteil zu klassischen Teilen eine begrenzte Tragezeit. Überlegen Sie wie viel Sie in trendige Mode investieren möchten. Es ist viel wichtiger eine gute Basis-Garderobe aufzubauen, als nur Trend-Stücke im Kasten zu haben.

Einige Gedanken zum a-zyklischen Einkauf: Wer kauft einen Wintermantel bei 30 Grad im Schatten? Niemand, denn es widerspricht unserer Gewohnheit, Kleidungsstücke zu erwerben, für die im Moment kein Bedarf besteht. Aber das ist der Clou. Die Geschäfte erhalten genau dann die neue Winter- bzw. Sommer-Ware, wenn es entweder noch sehr heiß ist oder der Schnee noch nicht geschmolzen ist. Es ist schwierig sich in die jeweilige klimatische Situation hineinzuversetzen, aber wenn es wirklich klirrend kalt ist, ist der Mantel vom Lieblings-Designer eventuell nicht mehr in ihrer Größe vorhanden. 

Betreiben Sie auch ein bisschen Marktanalyse. ‚Window-Shopping‘ oder eine Analyse-Tour – ohne Kreditkarte – kann Wunder wirken. Sehen Sie sich um, was der Modemarkt so bietet. Probieren Sie was Ihnen gefällt und entwickeln Sie Gespür für Trends, Stilrichtungen und neue Farben.

 

 

QUO VADIS?

Wohin geht die Shopping-Tour? Im Stadtzentrum, der Fußgängerzone oder dem Einkaufszentrum findet man viele Geschäfte mit Waren in unmittelbarer Nachbarschaft und in verschiedenen Preisklassen. Hier haben Sie gute Chancen, Basics und Grund-Garderobe zu finden. Beginnen Sie Ihre Einkaufstour hier, statt die ‚langweiligen‘ Käufe auf später zu verschieben. Die Wichtigkeit der Basic-Garderobe kann ich nicht oft genug betonen. Basics zu kaufen ist nicht unbedingt sehr zufriedenstellend, aber vielleicht sind sie später beim Anprobieren anderer Kleidungsstücke bereits sehr nützlich.

Suchen Sie Geschäfte aus, die Ihrem Budget entsprechen. Viele KundInnen gehen in die falschen Geschäfte, die nicht die passenden Marken, Stilrichtungen oder Größen anbieten.

Für individuelle Bekleidung lohnt sich der Bummel durch Geschäfte von unabhängigen Designern oder durch kleinere Boutiquen. Second-Hand- und Vintage-Läden die sich auf Designermode spezialisiert haben, sind auch einen Besuch wert. Viele Geschäfte sind sehr anspruchsvoll und nehmen nur Kleidung an, die wie neu aussieht.

Märkte und Designer-Outlets erfreuen sich auch großer Beliebtheit und gerade in Zeiten wie diesen, können Sie mit Ihrem Einkauf sogar das ein oder andere Nachhaltigkeits-Projekt unterstützen. 

 

 

SELEKTION & ANPROBE

Sie befinden sich im Geschäft Ihrer Wahl. Ich rate Ihnen zuerst eine Selektions-Runde zu drehen. Gehen Sie das Geschäft – vor allem große Stores – systematisch ab. Richten Sie Ihren Blick auf die passenden Farben, suchen Sie nach Marken und passendem Stil. Sammeln Sie die ausgewählten Teile in Ihrer Größe und probieren Sie in Ruhe alles der Reihe nach.

 

Kaufen Sie immer komplette Kombinationen!

 

Denken Sie immer in kompletten Bildern. Ein Beispiel: Eine Kundin hatte eine helle Basic-Hose erworben. Ich habe Ihr einen wunderschönen Pullover dazu gegeben (1. Bild). Die Hose konnte auch mit der Bluse, die Sie in einem anderen Store erworben hat, kombiniert werden (2. Bild). So vermeiden Sie die Ansammlung von Einzelstücken.

Beim Probieren Fragen Sie sich, ob das Ihr Stil ist? Passt das Muster oder die auffällige Farbe?

Die Passform: Passt der Schnitt mit meinen Proportionen überein? Sitzt das Kleidungsstück generell gut und passt es zu meinem Typ? Ist die Rock-, Hosen- oder Kleider-Länge richtig?

Das Material: Qualität vor Quantität! Wie fühlt sich das Material an? Achten Sie auf eine gute Qualität und kaufen Sie lieber weniger Teile aus hochwertigem Material. Knittert der Stoff stark oder schwitze ich leicht in diesem Material? Kann ich mich gut bewegen oder sitzt die Hose doch zu eng?

 

Kaufen Sie nicht nach Preis, sondern nach Passform, Qualität, Farbe und Stil!

 

Sortieren Sie sofort die Stücke aus, die nicht gepasst haben bzw. bei denen Sie unsicher sind. Auch ein zweiter Blick darauf wird Ihre Meinung wahrscheinlich nicht ändern. Prüfen Sie den Preis und kalkulieren Sie, was die Kombination kostet. Überlegen Sie, wie die Kleidung zu pflegen ist. Hohe Putzerei-Kosten lohnen sich nicht. Können Sie die Kleidung selbst pflegen, kommt es auf Dauer günstiger. Weitere Gedanken zum perfekten Outfit: Haben Sie die richtigen Accessoires dazu? Können Sie die neuen Teile auch mit anderen Teilen aus Ihrer Garderobe kombinieren?

 

 

 

Noch ein Tipp für Sie: Buchen Sie vor Ihrer nächsten Shopping-Tour ein Kombi-Paket für Farb- und Stilberatung.  Mit dem neuen Farb- und Stil-Know-how gelingt Ihnen Ihr Einkauf garantiert. Sie wollen Begleitung bei Ihrer nächsten Shopping-Tour? 

 

 

PROFESSIONELLE UNTERSTÜTZUNG BEI IHREM NÄCHSTEN EINKAUF?

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Ich freue mich darauf, gemeinsam Ihren ganz persönlichen LOOK zu kreieren.

Schreiben Sie mir für welchen Bereich Sie eine Beratung benötigen: Business oder Privat.

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Portrait: Britta Noibinger

 

 

Farbberatung: Die Macht der Farbe WEIß

 

 

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Mein Name ist Isabella Jaburek-Nourry. Ich bin Farb-, Stil- und Imageberaterin und ich blogge regelmäßig über Mode, Stil, Image oder Farbthemen.

 

 

 

Die Farben, die Sie tragen, bestimmen Ihre Wirkung und Ihren Stil. In einer Farbberatung erfahren Sie, welche Farben zu Ihnen passen.

 

Wer sich mit Mode beschäftigt muss sich auch mit der Wirkung und den Eigenschaften der Farben befassen. Farben sind von elementarer Bedeutung, wenn es darum geht eine bestimmte Stilwirkung zu erlangen, harmonische Outfits zusammenzustellen, Proportionen auszugleichen oder eine Business-Garderobe aufzubauen.

 

Weiß ist eine paradoxe Farbe. Ist Weiß überhaupt eine Farbe?

Warum ist das weiße Business-Hemd ein Statussymbol in Spitzenpositionen? 

Warum steht Weiß für Unschuld und Reinheit? Kann man mit Weiß Figur-Probleme kaschieren? 

 

 

DIE NICHTFARBE WEIß

 

Ist Weiß überhaupt eine Farbe?

 

Weiß ist der Anfang. Weiß ist das Licht. Weiß, als Lichtfarbe, ist im physikalischen Sinn die Summe aller Farben und daher eine ‚Nichtfarbe‘. Die ‚Materialfarbe‘ Weiß gilt als vierte Primärfarbe. Sie kann nicht aus anderen Farben gemischt werden. Eine paradoxe Situation, wenn man von dieser Farbe spricht.

Weiß ist reines, gleißendes Licht, in dem sich jeder Farbimpuls bereits aufgelöst hat, es hat keinen Ton, keine Schwingung mehr. Alle Farben haben sich in Weiß aufgelöst, daher wirkt sie leer und hart. Weiß ist der Ursprung aller Farben, daher wird dieser ‚Nichtfarbe‘ als Symbol die Null zugeordnet. Die Null ist der perfekte Kreis, in dem alles enthalten ist, auch die Leere, das Nichts, der Tod.

Alle Farbtöne bewegen sich zwischen diesen beiden Polen – Weiß und Schwarz. Weiß und Schwarz sind eigenständige Farben. Sie spielen im Design- und Modebereich eine große Rolle. Als Mischfarben zusammen mit anderen bunten Farben führen sie zu einer breiten Palette von interessanten Tönen.

 

 

 

MÄNNLICHKEIT – MACHT – STATUS 

 

Warum ist das weiße Business-Hemd ein Statussymbol in Spitzenpositionen? 

 

Ein echtes Statussymbol war lange Zeit das Herrenhemd mit weißem Kragen, da es sich von der grauen und blauen Kleidung der Untergebenen eindeutig absetzte. Die Farbe des Hemdkragens wurde in Amerika und England zum Symbol sozialer Klassen. Die ‚white-collar-workers‘ waren die Angestellten und ‚blue-collar-workers‘ waren die Arbeiter. Ein weißes Hemd zum dezenten Anzug war die Kleidung all jener, die sich bei der Arbeit nicht schmutzig machen mussten. Erst Mitte der siebziger Jahre wurden farbige Herrenhemden, beispielsweise für Bankangestellte, akzeptiert. 

Saubere Kleidung war Luxus, solange es keine Waschmaschinen und keine pflegeleichten Materialien gab. Abnehmbare Hemdkrägen und Manschetten waren die Lösung, um Hemden schnell zu säubern. Noch heute ist das elegante Hemd ein weißes Hemd. Je höher die berufliche Stellung, desto konservativer und klassischer ist die Kleidung. In Spitzenpositionen tragen Männer, unbeeindruckt von modischen Trends, fast nur weiße Hemden mit dunklen Anzugfarben.

Weiß liiert sich gut mit Männlichkeit, Autorität und Machtträgern. Politiker, Ärzte und Wissenschaftler tragen die Farbe Weiß, um ihre Stellung zu demonstrieren.

 

 

In Spitzenpositionen tragen Männer, unbeeindruckt von modischen Trends,

fast nur weiße Hemden mit dunklen Anzugfarben.

 

 

 

 

WEIBLICHKEIT – VERFÜHRUNG – UNSCHULD

 

Warum steht Weiß für Unschuld, Reinheit und Verführung?

 

Mit Weiß werden Sauberkeit, Sicherheit, Frische, Glück (im Orient) und Aufrichtigkeit assoziiert. Weiß steht für Reinheit und Vollkommenheit. In der klassischen Malerei wurde Weiblichkeit und Jungfräulichkeit mit weißer Kleidung oder einer weißen Lilie dargestellt. Weil Weiß Unschuld symbolisiert, empfinden noch immer viele eine schwangere Braut in Weiß als unsittlich. Selbst für geschiedene Bräute gilt Weiß als unpassend.  Manche Bräuche werden eben strenger beachtet als Gesetze.

Im Laufe der Geschichte gab es verschiedene Farben für Bräute: Rot – die Farbe des Adels und der Reichen, Schwarz – je reicher das Brautpaar, desto üppiger war die Stickerei auf den Kleidern, Gold und Silber, wo Weiß nur als Grundfarbe diente. Es gab keinen speziellen Stil oder keine bestimmte Farben für Hochzeitskleider. Die Farben und Schnitte entsprachen der allgemeinen Mode. Die Hochzeitskleidung wurde nachher entweder in den Alltag integriert oder für festliche Anlässe wieder hervor geholt.

Es gab zwar zur Zeit der Renaissance Bräute die in Weiß heirateten. Die hellen Stoffe wurden nur als Grundmaterial für üppige Stickereien verwendet. Das weiße Hochzeitskleid kam erst im 19. Jhdt. durch die Heirat Königin Victorias (1840) auf, die als erste Frau einen weißen Schleier während der Zeremonie trug. Das weiße Brautkleid ist eine Fortführung der Symbolik für Jungfräulichkeit und Reinheit. 

Weiß symbolisiert außerdem Vollkommenheit. Es ist kein Streben mehr notwendig. In anderen Kulturen ist weiß eine ‚Trauerfarbe‘, denn die Toten sind in das Licht gegangen. Weiß bedeutet aber auch Verführung. Ein dünner, transparenter Stoff lässt die Haut durchschimmern und wirkt verführerisch. 

 

 

Das weiße Brautkleid ist eine Fortführung der Symbolik für Jungfräulichkeit und Reinheit. 

 

 

 

 

PROPORTIONEN – WIRKUNG – TRENDS

 

Kann man mit der Farbe Weiß Figur-Probleme kaschieren?

 

Achten Sie darauf, dass Sie reines, kaltes Weiß nicht zu großflächig tragen. Es passt nur wenigen Menschen und lässt den Teint fahl erscheinen. Es sei denn, Sie kommen braungebrannt vom Strand-Urlaub zurück. Elfenbein oder gebrochenes Weiß sind eine gute Alternative. In Kombination mit anderen Farben sorgt Weiß aber immer für eine vitale, frische und positive Erscheinung

 

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Betonen Sie gekonnt die positiven Seiten des Körpers und kaschieren Sie eventuelle Schwachstellen mit folgendem Trick: matte Farben treten optisch zurück – helle Farben treten optisch hervor.

 

 

Helle Farbflächen reflektieren das Licht, treten optisch hervor und wirken größer. Nutzen Sie diesen Vorteil, um ganze Körperzonen oder Körperpartien in den Vordergrund zu rücken. Lenken Sie die Blicke auf jene Stellen, die Sie zeigen möchten.

 

 

 

Dunkle, einfarbige, matte Materialien und Farbflächen verschlucken viel Licht. Dieser Effekt hilft, um zu kaschieren. Körperzonen, die weniger sichtbar sein sollen treten optisch in den Hintergrund. Dunkle Farbflächen können Sie prinzipiell dort einsetzen, wo Sie schlanker erscheinen möchten. 

Helle Farbflächen reflektieren das Licht, treten optisch hervor und wirken größer. Nutzen Sie diesen Vorteil, um ganze Körperzonen oder Körperpartien in den Vordergrund zu rücken. Mit hellen, glänzenden Stoffen schaffen Sie einen Gegenpart zu dunklen Materialien/Farbflächen. Die Blicke können somit auf jene Stellen gelenkt werden, die Sie gerne zeigen möchten. Sehr starken Kontrast und scharfe Konturen erzeugen Sie mit Weiß-Schwarz-Kombinationen. 

Ruhige Farben, vor allem Weiß, sind in dieser Herbst/Winter-Saison 2020 im Trend. Wichtig ist die Klarheit, die nicht nur im Styling zum Ausdruck kommen soll, sondern durch die Farbe Weiß selbst. Wobei viele Abstufungen, von Hart-Weiß bis hin zu hellen, eleganten Cremetönen kombiniert werden können. Hauptsache ist, dass der Look pur wirkt. Weiß von Kopf bis Fuß getragen erzeugt eine souveräne Ausstrahlung

 

 

RAUMGESTALTUNG – ADJEKTIVE – GERUCH 

 

Wie wirkt die Farbe Weiß in Raum und Architektur?

 

Wer mit dieser Farbe lebt, schätzt Konkretheit und Schlichtheit. Formen und Strukturen treten plastisch hervor. Weiße Gebäude wirken mächtig. Das Weiße Haus in Washington D.C. ist beispielsweise ein Symbol für männlich-aggressive Macht.

Welche Adjektive passen zu Weiß? Vollkommen, pur, makellos, unantastbar, unnahbar, elitär, kalt, starr, stark, hart, blendend, reflektierend, strahlend, brillant, leicht, schwerelos, ätherisch, substanzlos, formlos, transparent, ruhend. 

Wie könnte die Farbe Weiß duften? Weiß wird oft mit folgenden Gerüchen in Verbindung gebracht: Heublume, Hopfen, Ingwer, Salz, Melisse, Petitgrain, Rosengeranie, Rosenholz, Zitrone, Rose, oder frisch gewaschene Wäsche.

 

 

 

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FOTOS

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Portrait: Britta Noibinger

Bilder im Text: www.pixabay.com

LITERATUR

Eva Heller. Wie Farben wirken. Farbpsychologie – Farbsymbolik – kreative Farbgestaltung.

Rowohlt 2013.

HERBST/WINTER – TRENDBAROMETER 2020

 

 

 

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Die Quarantäne-Zeit war in einer Hinsicht wertvoll: nämlich, um nachzudenken, um eine Bilanz zu ziehen. Um mit einem neuen Blick in die Zukunft zu schauen, immer im Hinterkopf, dass uns nur gemeinsame Bemühungen aus dieser schwierigen Situation führen werden.

Meine eigene Kleidung hat sich dabei nicht geändert: blauer Cashmere-Pullover, blaue Hose und weiße Sneaker. Es ist eine Art Uniform, in der ich mich wohlfühle und davon habe ich unendliche Variationen in meinem Kleiderschrank.

Giorgio Armani – in ELLE 08/2020

 

 

Giorgio Armani ist einer meiner Lieblingsdesigner. Er hat viele Trends kommen und gehen sehen. Er selbst hat immer an die Essenz der Mode geglaubt. Hat immer auf Qualität gesetzt. Armanis Mode steht für Natürlichkeit und Befreiung der Frau. Der Schlüssel seines Erfolgs liegt darin, dass er nicht über Mode nachgedacht hat, sondern über Menschen und ihren Lebensstil

Ich denke, dass die Herbst/Winter-Mode auf den ersten Blick genau das widerspiegelt und eine klare Linie zeigt, Komfort und Langlebigkeit ausstrahlt. Dazu gibt es Parallelströmungen: richtige 80iger Jahre Stimmung, mit breiter Schulterbetonung, Neonfarben und Glitzer oder 70iger Vibes, die Lust auf richtigen Mustermix machen.

Komfort und Lässigkeit ist auch bei der Herrenmode ganz wichtig. Selbst der Trend der ‚Utility-Wear‘ – Jacken und Hosen sind beispielsweise mit übergroßen Taschen ausgestattet – hält sich schon mehrere Saisonen. Hauptsache praktisch und bequem lautet die Devise, wobei weiche Qualitäten mit hohem Strechanteil bei Hosen, Jacken und Hemden an oberster Stelle stehen.

 

Auszüge aus den Herbst/Winter-Modetrends und Gedanken zur Nachhaltigkeit:

 

 

KOMFORT & LÄSSIGKEIT

 

Aufregende Zeiten liegen hinter uns und vor uns. Die Herbstware hängt bereits in den Geschäften oder lässt zum Teil noch auf sich warten, aber die Einkaufslust will nicht so richtig aufkommen. Kein Wunder. Wir müssen Masken tragen und sind verunsichert, wie es weiter geht.

Arbeiten im Homeoffice war vorher unbeliebt bis langweilig. Jetzt erledigen viele Menschen ihre Arbeit von zu Hause aus. Digitale Kommunikations-Tools ermöglichen Meetings vor dem Bildschirm, Geschäftsreisen wurden eingestellt. Wie hat sich das auf unser Verhalten in Punkto Kleidung ausgewirkt? Der Kleiderschrank wird nach bequemen Stücken durchforstet, die gut aussehen und eventuell auch vor dem Bildschirm punkten.

Komfort wird in der Mode ganz großgeschrieben. Das muss aber nicht immer der bunte Jogging-Anzug sein. Es können Lieblingsstücke und unkomplizierte Blazer, Röcke und Hosen wiederbelebt werden – das wäre noch dazu nachhaltig. Es genügt einen Farbakzent zu setzen. Fertig ist das Home-Office-Outfit. 

Bei der Herrenbekleidung gibt es Casual-Aspekte mit feinem Strick. Sie können unter dem Sakko einen feinen (Cashmere-)Sweater tragen. Hoddies oder Sweatshirts in fröhlichen Akzentfarben mit einem klassischen Sakko oder Doppelreiher zu kombinieren, wirkt lässig und komfortabel.

 

 

HOSENROCK, MASKE & PULLUNDER

 

Es gibt zwei It-Peaces in dieser Saison: erstens die bunte Maske – schön, wenn sie auch mit dem Outfit harmoniert und zweitens den Hosenrock. Wer Röcke nicht so liebt, wird diesen Winter voll auf seine Rechnung kommen. Der Hosenrock, kam Ende des 19. Jhdt. zum Radfahren, Reiten und Wandern auf. Ursprünglich war der Schnitt so konzipiert, dass Frauen eine praktische Alternative zu langen Hosen hatten. Bis zum ersten Weltkrieg galten Hosenröcke höchstens am Strand als angemessen!

Der Hosenrock kann gemeinsam mit Langschaftstiefeln, Schluppen-Bluse und Pullunder – ebenfalls ein It-Peace der Saison – getragen werden. Der Pullunder ist der unerwartete Fashion-Trend in diesem Herbst. Strick ist ohnehin in vielen Varianten angesagt, aber die ärmellosen Pullover-Varianten geben heuer im Stricksegment eindeutig den Ton an.

 

 

 

 

OUTDOOR-MÄNTEL & JACKEN

 

Die Schnitt- und Stilauswahl bei Outdoor-Jacken und Mänteln ist unendlich. Das Materialangebot ist ein Mix aus flauschigen Stoffen, Steppmaterialien, klassischem Flanell oder leichter Daune. Fest steht, dass der Trend um das kuschelige Material weiter geht. Curly -Oberflächen sind meist mit glatten Materialien gemischt.

Der Blazer-Mantel mit klarer Linie und schlichter Silhouette bleibt unverändert und begleitet uns ohnehin schon viele Saisonen. Der klassische Schnitt erhielt dennoch ein Update: entweder durch überlange Schnitte bis zu den Köcheln – angepasst an die längeren Röcke und Kleider -, kastigere Formen – die 80er-Jahre lassen grüßen – oder durch überschnittene Schultern für den Oversize-Look.

Outdoor-Mäntel und Jacken gibt es diese Saison in knalligen Farben, edlen soften Erdtönen, mit Animal-Print oder unifarben. Selbst der klassische Blazer-Mantel ist in vielen Farbnuancen erhältlich.

TIPP: Ein klassischer Mantel verleiht jedem Outfit einen Hauch Eleganz, egal was man darunter trägt. Es genügt die Schuhe zu tauschen, um einen anderen Look zu erzeugen.

Bei fast allen Herren-Kollektionen war ein ganz bestimmtes Material sehr oft zu sehen: das Lammfell. Sportliche Kurzmäntel mit großem Lammfell-Kragen, Westen mit Lammfell, Vintage-Jacken oder Accessoires aus diesem Material sind im Trend. Es darf flauschig sein. Echtes Fell oder Kunstfell? Wichtig ist die weiche Optik.

 

 

 

 

LEDER

 

Das Material Leder ist der wichtigste Trend der Saison. Leder-Basics trägt man am besten in schlichten gedeckten Farben, in Schwarz, Dunkelgrün, Cognac-Tönen, Braun oder Cremeweiß. Egal ob Echt-Leder oder Fake-Leder es muss nicht immer sportlich und grob aussehen. Das Material kann auch fein, glatt und elegant wirken.

TIPP: Lederteile kommen gut zur Wirkung, wenn sie simpel kombiniert werden. Mit einem edlen Kaschmir- oder Wollpullover, einer Seiden-/Baumwoll-Bluse oder einem lässigen Top mit Pullunder, kann der Charakter des Materials schön akzentuiert werden. Bekleidung in dem wunderschönen Material – zum Beispiel eine Bluse im Leder-Look oder eine Leder-Hose – ist eine Investition wert.

Für die Herren war der All-over-Look in Leder bei allen Modeschauen vertreten. Ich denke mir, dass fast jeder Gentleman eine klassische Lederjacke besitzt. Doch diese Saison kann Leder von Kopf bis Fuß getragen werden. Das geht entweder mit einem Anzug aus Leder oder einem Leder-Oberteil mit -Hose, so wie es Jil Sander vorzeigte. Das Lederhemd ist in fast allen Herrenkollektionen heuer das Trend-Stück schlechthin.

 

 

 

 

WEIß zu WEIß

 

Ruhige Farben und Effekte kommen diese Saison vor allem in Weißnuancen gut zur Geltung. Wichtig ist die Klarheit, die nicht nur im Styling zum Ausdruck kommen soll, sondern durch die Farbe Weiß selbst. Wobei hier von viele Abstufungen, von Hart-Weiß bis hin zu hellen, eleganten Cremetönen, die Rede ist. Hauptsache ist, dass der Look ruhig, klar und erhaben wirkt. Weiss von Kopf bis Fuß getragen, zeigt, dass man den Trend und dessen Aussage verstanden hat.

Wir erleben im Moment eine schwierige und chaotische Zeit. Es fühlt sich wie ein riesiger Reinigungsprozess an, dessen Ende nicht absehbar ist. Nach einer Überhitzung kommt meist eine Abkühlung. Es erinnert mich an die Zeit nach dem aggressiven Sex-Appeal der 1970er- und 1980er-Jahre. Tiefgreifende Veränderungen verunsichern und daher reagiert die Mode im Moment mit Zurückhaltung – eben alles Ton-in-Ton zu tragen.   

 

 

 

 

 

 

KAROMUSTER & BRAUNTÖNE

 

Karomuster begleiten uns schon seit mehreren Saisonen. Ich selbst trage kein Karo, entdecke aber immer wieder interessante Outfits. Ein ansprechendes Beispiel aus der Herbst/Winterkollektion von der Wiener Designerin Michel Mayer mit asymmetrischen Komponenten und femininer Note (siehe Instagram-Bild).

Die sogenannten 70iger Vibes machen eben Lust auf Muster, verschiedenste Brauntöne, Cord oder Denim. Hahnentrittmuster, ganz klassisch in Schwarz-Weiß, kann diese Saison von Kopf bis Fuß getragen werden.  Patchwork ist wieder im Trend. Verschiedenste Materialien, Farben und Muster werden bunt gemixt. Doch der richtige 70iger Jahre Look entsteht, wenn man einen klassischen Karo-Anzug in Braunnuancen mit einer hochgeschlossenen Print-Bluse oder Rolli trägt.

Für die Herren: Das Karomuster ist nach wie vor das wichtigste Muster der Saison. Glencheck, Fensterkaro, Vichy oder Tartan sind allesamt Karo-Variationen, die bei den Herren-Kollektionen in allen Produktgruppen vertreten sind. Farbige Checks oder Hahnentritt werden neu kombiniert. Modische Karoteile werden mit Denim gemixt. Das zeigt einen Hauch von Tradition und Klassik. Das sogenannte ‚Over Shirt‘ aus robustem Material – gekochte Wolle im Karo-Look – wird mit einem Rolli darunter als Jacken-Ersatz getragen.  

 

 

 

 

 

NACHHALTIGKEIT

 

Zuletzt noch ein Wort zum Thema Nachhaltigkeit. Auch heuer gab es trotz Krise wieder den großen Laufsteg im Fashion-Zelt vor dem Wiener MuseumsQuartier. Zwar in gekürzter Fassung, aber mit vielen Highlights für Fashionistas.

Erlesene Vintage-Mode aus den Shops von Humana spielte dabei wieder eine große Rolle. Promis, Models und Szene-KünstlerInnen zeigten auf dem Laufsteg italienische Film-Inspirationen vom Feinsten. Am letzten Tag der MQ VIENNA FASHION WEEK 2020 konnte sich das Publikum nämlich auf eine großartige Show von Mario Soldo, der seit zehn Jahren die Closing Show der MQ Fashion Week organisiert, freuen.

Der italienische Kult-Regisseur Federico Fellini wäre heuer 100 Jahre alt geworden.  Soldo ist seit frühester Kindheit ein Fan von Fellini und zum Jubiläum präsentierte Mother Agency in Kooperation mit HUMANA Austria die große „Fellini Show“. Es war eine extravagante Zusammenstellung der Humana-Second-Hand-Ware für Inspirationen von Fellini Klassikern, wie etwa „La Dolce Vita“, „Amarcord“, oder „Casanova.

Kleidung die im Kreislauf bleibt, ist bei Humana der Grundgedanke. Die Bekleidungsindustrie verursacht 10% der globalen CO2-Emsissionen. Die Modeindustrie ist außerdem der zweitgrößte Wasserverbraucher. Die Verwendungsdauer unserer Kleidung ist in den vergangenen 15 Jahren um 36% gesunken. Es tat gut zu sehen, dass Kleidung auch diesen Weg gehen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Titelbild: www.shutterstock.com

Portrait: Britta Noibinger