Korallenrot – eine Trendfarbe für Sie?

 

Willkommen bei LOOK AT YOU!

Mein Name ist Isabella Jaburek-Nourry. Ich bin Farb- & Stilberaterin und informiere meine LeserInnen regelmäßig über Stil- & Image, Mode- & Farbthemen. In diesem Blogeintrag geht es um die Trendfarbe ‚Coral‘.

Wem passt diese Modefarbe?

 

 

Die neue Trendfarbe ‚Living Coral‘

Anregend und wärmend präsentiert sich die Farbe ‚Living Coral‘. Sie strahlt Behaglichkeit, Komfort und Dynamik aus. Das US-amerikanische Farbinstitut Pantone Institute gibt die Trend-Farben des Jahres 2019 zu einem Zeitpunkt bekannt, wenn in unseren Breitengraden die Tage noch kurz und dunkel sind.

 

 

Die faszinierende Farbe mit goldenem Unterton wird uns dieses Jahr begleiten.  

 

 

Zu Beginn der Saison können wir gespannt sein, welche Kreationen von Modeschöpfern präsentiert werden, was sie inspiriert hat und wie sie die Trendfarbe integrieren. Neben Korallenrot hat das Pantone-Institut noch weitere warme Farbtöne ausgewählt. Alle Farben die beispielsweise auf der New Yorker Fashionweek für das Jahr 2019 gezeigt wurden, sind fröhlich, offen und einladend. Darunter gibt es viele Gelb-, Orange-, Rot- und Rosa-Nuancen sowie warme Grüntöne.

Wer bereits eine Farbberatung gemacht hat und laut Farbpalette ‚warme‘ Farben tragen kann, wird siegessicher zugreifen und seine Garderobe mit der Trendfarbe aufpeppen können. Geschickt kombiniert werden Teile aus der Vorsaison mit der Trendfarbe zu neuem Leben erweckt.

 

 

 

 

 

Die ideale Farbe für den ‚Frühlingstyp‘

Die Farbe ‚Living Coral‘ leuchtet uns kraftvoll entgegen und ist ein Vorbote für den bevorstehenden Frühling. Frühling ist das Stichwort für die Wirkung dieser Farbe:

leuchtend, warm, kraftvoll und fröhlich. 

 

Ich werde oft gefragt: “Was bin ich für ein Farbtyp?‘ Ich kann und möchte auf diese Frage nicht sofort antworten, denn es wäre unseriös den genauen Farbtyp ad hoc ohne Farbtyp-Analyse zu bestimmen. Eine professionelle Farbberatung dauert ca. eineinhalb Stunden und dabei werden verschiedenste Kriterien herangezogen: die Hautfarbe – ist das wichtigste Merkmal, die Augenfarbe, die natürliche Haarfarbe, die Persönlichkeit, das Umfeld in dem Sie sich bewegen und Ihre individuellen Anforderungen für Business oder Freizeit.

 

Sind Sie der Typ für diese Farbe?

Eines darf ich Ihnen bezüglich Farbtyp vorweg schon verraten: der sogenannte ‚Frühlingstyp‘ hat im Allgemeinen ein jugendliches Aussehen und wird meist jünger eingeschätzt.

Die Farbkriterien der sogenannten Frühlingsfarbpalette sind  hell, warm und klar. ‚Living Coral‘ passt in dieses Farbspektrum und unterstreicht die lebendige Persönlichkeit des sogenannten Frühlingstyp. Was ist typisch für den sogenannten Frühlingstyp?

 

Die Hautstruktur

In der Regel ist die Hautstruktur des Frühlingstyp zart und für (goldbraune) Sommersprossen prädestiniert. Ein Merkmal ist der sogenannte Pfirsichteint mit reiner, glasklarer Haut. Sie ist meist gut durchblutet und bräunt leicht zu einem schönen Goldbraun. Der Haut haftet eine besondere Lebendigkeit und Frische an, auch wenn sie extrem hell ist.

 

Die Augenfarbe

Bezüglich Augenfarbe kann man sagen, dass die VertreterInnen der Frühlingspalette überwiegend blaue, grüne, petrolblaue oder wasserblaue Augen, die meist goldene oder weiße Flecken in der Iris aufweisen. Die Augen wirken jung und wach. Vielfach ist die Pupille von einem goldfarbenen Kranz umgeben. Natürlich gibt es auch braunäugige Frühlingstypen. Sie haben meist hellbraune, nussbraune bis goldbraune Augen.

 

Die Haarfarbe

Die Haarfarbe zeigt sich von Hellblond, Weizenblond, Stroh- und Goldblond, Rotblond bis Karottenrot oder helles bis mittleres warmes Braun. Es gibt auch VertreterInnen mit mittelbrauner bis dunkelbrauner und rotbrauner Haarpracht.

Als Kind sind viele Frühlingstypen blond, entweder flachs-, honig- oder rötlichblond. Später dunkeln die Haare in der Regel nach. Die ersten grauen Haare harmonieren nicht mit dem goldenen Grundton, so dass klugerweise mit Tönen und Färben der jugendliche Glanz der Haare erhalten werden sollte.

Halten Sie nach goldtonigen Farben Ausschau, wenn die oben beschriebenen Kriterien des Frühlingstyps auf Sie zutreffen. ‚Living Coral‘ wird Power in Ihre Garderobe bringen. Warme Farben geben heuer den Ton an. Die Chance ist groß, sich mit den passenden Farben einzudecken.

 

 

Welche Farben schmeicheln, welche bringen Sie zum Strahlen?

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Stil- & Farb-Tipps  

‚Living Coral‘ ist keine Basisfarbe. Sie zählt zu den kräftigen Farben der Frühlingsfarbpalette und eignet sich hervorragend um Akzente zu setzen. Setzen Sie die Farbe dort ein, wo der Blickpunkt ist: Oberteile, Kleid, Pullover, Schuhe oder Accessoires.

 

 

 

 

(handgeknüpfte Malakette von Margarete Zwölfer auf Farbanalysetücher LOOK AT YOU)

 

 

Bezüglich Schnittführung oder Stil gibt es keine Einschränkungen. Seien Sie sich Bewusstsein, dass der kräftige Farbton immer einen Mittelpunkt markiert. Total-Looks in Koralle sind diesen Sommer ein großes Thema. Im Total-Look hat die Farbe den stärksten Auftritt. Ein Mix an verschiedenen Materialien kann hier für Spannung sorgen. Ein extravaganter Statement-Schmuck oder auffällige Accessoires sorgen für einen raffinierten Bruch des monotonen Looks.

Korallenrot und alle Variationen des Farbtons gehören zu den warmen Farben. Je nach Materialbeschaffenheit wirkt sie intensiver oder dezenter. Sie liegt in der Mitte zwischen Orange und Rot und wirkt inspirierend, erfrischend und optimistisch. ‚Living Coral‘ ist zarter als reines Rot, intensiver als Rosa und schmeichelt dem Auge mehr als pures Orange. Besonders gut macht sich Koralle als intensiver Farbklecks zu Nude-Tönen.

Hervorragend kommt die Sommer-Farbe in Kombination mit neutralen Stein- und Erdtönen oder warmen Taupe- und Grau-Varianten. Mit Creme-Nuancen wirkt Koralle edel und klassisch. Mit Weiß funktioniert die Trendfarbe im Sommer auf jeden Fall.

  

 

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Ihr Image- & Styleguide Isabella Jaburek-Nourry 

 

 

Fotos:

Titelbild:

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Isabella Jaburek-Nourry

Literatur:

Vollmar, Klausbernd. Das große Buch der Farben. 2012

Heller, Eva. Wie Farben wirken. 2013

Causse, Jean-Gabriel. Die unglaubliche Kraft der Farben. 2014

Braem, Harald. Die Macht der Farben. Bedeutung & Symbolik. 2012

Jackson, Carol. Color Me Beautiful. Entdecken Sie Ihre natürliche Schönheit durch Ihre Farben! 1990 (6. Auflage)

 

 

 

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Mein Name ist Isabella Jaburek-Nourry. Ich bin Farb- & Stilberaterin und informieren meine LeserInnen regelmäßig über Mode-, Stil- & Imagethemen. 

Rot ist Ihre Lieblingsfarbe? Lesen Sie mehr über diese dynamische Farbe.

 

Rote Wirkung

 

 

Farben haben starken Einfluss auf die optische Wirkung und nonverbale Kommunikation. Farben lösen im Menschen verschiedene Assoziationen, Empfindungen und Erinnerungen aus. Die Sympathie für spezielle Nuancen, ist nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch eine Frage der psychologischen Wirkung bzw. Gedankenverbindung, die sich im Laufe der Zeit in unserer Kultur entwickelt hat. 

Rot ist eine stimulierende, romantische und fordernde Farbe. Manche Rottöne wirken dynamisch-sportlich (Orange-Rot), dunklere Rotnuancen strahlen wiederum Souveränität und Eleganz aus (dunkelroter Samt). Rot ist aggressiv und spannend. Ein dezentes Rosa-Rot wirkt hingegen harmlos und hilflos. 

 

 

Vitalität und Aktivität

Leuchtendes Rot wirkt ‚laut‘, stark, aktiv und aufdringlich. Rotnuancen strahlen Vitalität und Aktivität aus. Zurückhaltende Menschen können sich mit roter Kleidung ‚Gehör‘ verschaffen. Sie wirken aktiver und rücken mehr in den Mittelpunkt, während dominante Personen ihre Präsenz noch mehr betonen. Diese Signalfarbe zieht die Blicke auf sich. Rot ist demnach eine Farbe für selbstbewusste Persönlichkeiten, die gerne auf der ‚Bühne‘ stehen.

 

 

 

 

Valentino Red

 

 

Valentino setzte von Anfang an auf Rot. Der italienische Designer Valentino Garavani gründete 1959 nach seiner Ausbildung als Modedesigner in Paris sein Unternehmen. Bekannt wurde er durch seine eleganten Abendkleider in Unifarben – allem voran in Rot -, weil diese Farbe die größte Bühnenwirkung hat. Das berühmte Valentino-Rot  ist bis heute weltbekannt und wirkt einzigartig. Stars wie Audrey Hepburn oder Lady Diana trugen seine Kreationen. 2007 kündigte Valentino am Höhepunkt seiner Karriere seinen Rückzug aus dem Unternehmen an. Das verführerische Rot ist bis heute das Markenzeichen des Unternehmens.

 

 

Leidenschaft und Liebe

 

 

Die heisse Farbe Rot steht für Liebe, Leidenschaft und Freude. Rot ist die Farbe, die in unserer Kultur mit Erotik assoziiert wird. Im ‚Rotlicht-Milieu‘ herrscht die Unmoral. Das rote Licht der Etablissements spricht eine deutliche Sprache, die auch ohne weitere Erklärung verstanden wird.

Dass Männer eine Lady in red sexy finden, habe ich bereits beschrieben (s. Blog-Eintrag – Ultra Violett).  Die American Psychological Association hat in einer Studie belegt, dass auch Männer in dieser Farbe auf Frauen verführerischer wirken. In den USA, England, Deutschland und China wurde Frauen Bilder von Männern vorgelegt, die sie bezüglich ihrer Attraktivität beurteilen sollten. Die Herren fanden deutlich mehr Anklang, wenn sie in Rot gekleidet waren. Sie wurden nicht nur als attraktiver angesehen, sondern auch als begehrenswerter. Den Männern in roten T-Shirts wurde laut Studie von vornherein eine machtvollere Positionen zugesprochen. Tatsächlich scheint Rot als Statussymbol besonders gut zu wirken und die sexuelle Ausstrahlungskraft zu verstärken.

 

 

Rote Verführung

 

 

 

 

Rot ist für das menschliche Auge sehr gut wahrnehmbar und ist die Signalfarbe schlechthin. Sie fungiert als Alarmzeichen, Warnhinweis, wie auch als erotisches Lockmittel. Rote Unterwäsche wird angeblich gerne von energievollen und leidenschaftlichen Frauen getragen, die allerdings auch zu Launen neigen und einen Hang zum Drama haben. Die Farbe kann beim Betrachter Gefühle anregen und lässt nachweislich den Blutdruck steigen, den Herzschlag beschleunigen und die Atmung verstärken. Ein kleines ‚farbliches Vorspiel‘, das man doch einfach mal ausprobieren könnte.

 

 

Romantisches Rot

 

 

 

 

Wer einer Frau seine Liebe zeigen möchte, schenkt ihr einen Strauß roter Rosen. Rote Rosen sind das Symbol der wahren Liebe, die alle Hindernisse überwinden kann. Für echte Romantiker stellt sich die Frage „Welche Blumen zum Valentinstag“ eigentlich kaum. Die Wahl fällt hier eindeutig auf die Königin der Blumen – die Rose. Rote Rosen, ein Symbol für Liebe und Zärtlichkeit.

 

 

Guten Appetit!

 

 

 

 

Rot regt nachweislich den Appetit an und zählt aus evolutionsbiologischer Sicht, in Bezug auf Nahrungsmittelaufnahme, zu einer der wichtigsten Schlüsselfarben der Menschheit. Unsere Augen haben sich so entwickelt, dass wir sehr schnell reife, zuckerhaltige Früchte bzw. unverarbeitete Lebensmittel mit hohem Kaloriengehalt erkennen können. Grüne Nahrungsmittel enthalten weniger Kalorien und deshalb hat sich die Verarbeitung von Seheindrücken im Gehirn auf folgende Hierarchie eingestellt: Rot vor Grün. Rote Lebensmittel machen richtig Lust aufs Essen. Wenn die Küche dann noch rote Wände oder Möbel hat, steht dem genussvollen Schlemmern nichts mehr im Wege.

 

 

Urelement Feuer

 

 

 

 

Die Symbolik der Farbe Rot ist tief in unserem Bewusstsein verankert und von zwei elementaren Bildern geprägt: Blut und Feuer. Es ist die erste Farbe, der der Mensch einen Namen gab. In vielen Sprachen ist das Wort für ‚Rot‘ identisch mit dem Wort für Blut. Rot steht für Lebenskraft, Hitze, Dynamik, aber auch für Krieg, Tod, Rache, Macht und Zerstörung. Sie ist nicht nur die Farbe der Liebenden, sondern auch von Hass und Aggression.

Das Blut steigt uns aus Wut in den Kopf oder Verliebte erröten vor Verlegenheit – die Aufregung, die Impulsivität oder der Zorn, sind Gefühlsregungen die unseren Lebenssaft stärker zum Zirkulieren bringen.

Feuer wärmt und vertreibt die Kälte. Das Urelement Feuer wirkt reinigend, indem es alles vernichtet. Das Rot des Feuers ist mächtig und Sinnbild des Göttlichen. Ein Element mit magischer Anziehungskraft. Der bewusste Einsatz des Feuers löste beim Menschen einen gewaltigen Kulturschub aus. Feuer hat immer einen ungeheuerlichen Reiz auf uns ausgeübt und tut es heute noch. Am Kamin und am Lagerfeuer faszinieren uns die tanzenden Flammen.

 

 

Rotes Glück

 

 

 

 

Rot ist bei Männern und Frauen gleich beliebt, aber es ist eine männliche Farbe. Die ‚laute‘ Wirkung von Rot zeigt keine Distanz, sondern Nähe, Materie, kraftvolle Männlichkeit und Eroberung. Daher ist es schwer zu glauben, dass diese Farbe auch ein Symbol für Glück und Freude ist. Für Chinesen ist Rot die Farbe des Glücks. Rot hat in China auf allen Festen und Feiern seinen festen Platz. Glückwünsche und Geldgeschenke werden in roten Umschlägen übergeben und rote Laternen verkünden frohe Botschaften. Kein Neujahrsfest, keine Hochzeit und keine Geburtstagsfeier wäre ohne rote Ornamente, rote Dekoration und roter Kleidung denkbar.

Farben können in China oftmals andere Dinge symbolisieren als in Europa. Es kann nützlich sein, dies bei geschäftlichen und sozialen Interaktionen zu bedenken. Es kann aus diesem Grund leicht zu einem Fauxpas kommen, wenn man Geschenke überreicht, Einladungen schickt oder Kleidung in spezifischen Farben für offizielle Anlässe auswählt.

 

 

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Farben und Imageberatung

 

 

Fassen wir kurz zusammen: Rot hat eine starke optische Wirkung. Rot ist in kräftiger Ausführung nicht zu übersehen und hat Signalkraft. Wer auffallen möchte greift zu Rot. Jede Farbe hat ihren Charakter und unterstreicht dadurch den persönlichen Stil. In vorhergehenden Blog-Einträgen habe ich die Charaktere und Eigenschaften von Grün und Ultra-Violett skizziert. Mit Rot wurde hier ein weiteres ‚Farb-Profil‘ hinzugefügt. 

 

Farbberatung – ein wichtiger Teilbereich der Stil- & Imageberatung.

 

 

 

 

 

 

Farbgestaltung – Einsatz von Farben

 

 

Für eine gelungene Farbgestaltung in der Farbberatung sind zwei Dinge ausschlaggebend:

1. die Persönlichkeit und 2. der Charakter der Farben.

Manche Farben beruhigen, machen rastlos, beleben oder bringen Frische. Aufgrund von wissenschaftlichen Untersuchungen ist es erwiesen, dass Farben nicht nur von unseren Augen, sondern auch über unser größtes Organ, der Haut, in Form von elektromagnetischen Wellen wahrgenommen werden. Diese physikalischen Reize lösen in unserem Gehirn Emotionen aus, die mit den psychologischen Wirkungen der Farben ident sind. Daher ist es möglich, unser Wohlbefinden mittels richtiger Farbgestaltung in Räumen sowie bei der gezielten Auswahl der Bekleidungsfarbe zu beeinflussen.

Die Symbolkraft der Farben können wir zur Unterstützung unserer Eigenschaften verwenden. Durch den gezielten Einsatz von Farben kann das Umfeld strategisch beeinflusst, höhere Kompetenz vermittelt und das eigene Wohlbefinden gesteigert werden!

 

 

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Isabella Jaburek-Nourry

  

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Fotos:

Isabella Jaburek-Nourry / LOOK AT YOU e. U.

Titelbild: www.shutterstock.com

www.pixabay.com:

Frau in rotem Kleid / Paprika von uroburos / Rose von Moshe Harosh  

Kamin Feuer / Antoine Nourry

 

Literatur:

Vollmar, Klausbernd. Das große Buch der Farben. 2012

Heller, Eva. Wie Farben wirken. 2013

Causse, Jean-Gabriel. Die unglaubliche Kraft der Farben. 2014

Braem, Harald. Die Macht der Farben. Bedeutung & Symbolik. 2012

Wäldle, Rainer. Die neue Farb- und Stilberatung. 2002

Film: Magie der Farben. Terra X. Mai 2016.

 

 

 

TEIL 1 

DIE BEDEUTUNG DER FARBE GRÜN 

 

 

Achtzig Prozent unserer Sinneseindrücke werden über die Augen wahrgenommen und Farben geben uns dabei wichtige Informationen. Sie dienen zur Orientierung und sie berühren uns bis ins tiefste Innere. Farben verändern sogar unseren Geschmack und sie beeinflussen unsere Entscheidungen. Farben wirken auf unsere Gestik, Mimik und haben Auswirkungen auf unsere Gefühle. Sie sind so allgegenwärtig, dass wir sie für selbstverständlich halten, aber

 

Farben haben die Macht uns zu lenken.

 

Das liegt daran, dass Farben zu einem der ältesten und größten Kommunikationssysteme der Welt zählen. Es handelt sich um ein evolutionäres Code-System, wobei der Farbe GRÜN eine spezielle Schlüsselrolle zukommt. Photosynthese betreibende Pflanzen sind die Grundlage des Lebens auf unserer Erde. Grün ist sozusagen die ‚erste Farbe‘ der Welt.

 

 

Grün entspannt

Wir haben dieses Wissen gespeichert und nehmen Grün als Signal und Garantie des Überlebens wahr. Wir können viele Grün-Nuancen von einander unterscheiden – mit ein bisschen Übung können wir bis zu hundert verschiedene Grünschattierungen erkennen. Unsere Körper ist sozusagen auf Grün gepolt. Diese Informationen sind in unserem Stammhirn abgespeichert und je mehr Grün wir sehen, desto weniger Stresshormone werden ausgeschüttet. Grün hat eine heilende Wirkung auf uns.

 

 

 

 

Grün wirkt auf unser psychisches Wohlbefinden

In der Natur ist Grün die häufigste Farbe. Mit ihr wird Leben und Wachstum assoziiert. Insbesondere im Frühling kündigt sie den Beginn der neuen Jahreszeit an. Es ist die Farbe der Frische und Natürlichkeit und im übertragenen Sinn der Hoffnung und der Zuversicht. Als Signalfarbe bezeichnet sie das Normale, das Unproblematische und das Positive. Es ist alles im ‚grünen Bereich‘ bedeutet, dass alle Vorgänge funktionieren oder erlaubt sind.

 

 

 Grüne Getränke

Was passiert, wenn wir grüne Smoothies trinken? Sie sind nicht nur trendig, sondern auch gesund. Gemüse- und Obstgetränke aus grünen, frischen Zutaten wirken wie ein Jungbrunnen. Durch den regelmäßigen Verzehr von grünen Gemüsesäften nehmen wir nicht nur Vitamine, sondern auch Eisen und Mineralien auf. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der grüne Pflanzenfarbstoff eine antioxidative Wirkung hat, freie Radikale neutralisiert und krebserregende Giftstoffe binden kann. Grün wirkt also auch von Innen.

 

 

Grüne Düfte beleben

Wie duftet Grün? Spontane Geruchserinnerungen in Verbindung mit der Farbe Grün sind frisch. Tanne, Zeder, Föhre oder geschnittenes Gras kommen mir in den Sinn. Gewürzdüfte in der Küche, wie Basilikum, Dille, Melisse oder der Duft von Rosmarin sind auch sofort präsent. In der Advent- und Weihnachtszeit holen wir uns immergrüne duftende Tannenzweige oder Fichtenbäume in unsere Wohnzimmer. Diese immergrünen Pflanzen verkörpern Lebenskraft, und daran glaubten auch die Menschen in früheren Zeiten. Geschmückte grüne Bäume, Kränze und Girlanden im Haus galten als Sinnbild des ewigen Lebens. Grüne Düfte haben etwas belebendes, reinigendes, kräftigendes und wirken meist stimmungshebend.

 

 

 

 

Grüne Kraft tanken

Grün ist die Farbe der Mitte: Die Farbe wirkt harmonisierend, beruhigend und entspannend. Je mehr wir in einer digitalisierten, schnelllebigen Welt leben, desto mehr sehnen wir uns nach diesem Ausgleich. Die Sehnsucht nach Natur und Natürlichkeit spiegelt sich auch im Einrichtungsbereich wider: Der urbane Lifestyle wird durch begrünte Wände, bepflanzte Dachgärten, Tapeten mit botanischen Mustern und Wohnaccessoires, die die Natur in unser Zuhause holen, belebt.

 

 

 

 

 

Grünes Gift

Das hässliche Giftgrün steht dem schönen Grün des Frühlings entgegen. Grün ist die Farbe des Gesunden und des Giftigen. Sie symbolisiert das Leben und den Tod. Grün war die Lieblingsfarbe Napoleons, der sich an den Arsenausdünstungen grüner Tapete in seinem Haus auf St. Helena vergiftete. Als französische Chemiker die Überreste seines Leichnams analysierten, entdeckten sie große Mengen Arsen in seinen Haaren und Fingernägeln. Im feuchten Klima von St. Helena löste sich das Gift aus Tapeten, Möbelstoffen und grün gefärbtem Leder. Intensiv grüngefärbte Textilfarben enthielten Grünspan und Arsen. Napoleon starb somit an einer schleichenden Arsenvergiftung.

 

 

Grüne Mode

Unter ‚grüner Mode‘ verstehen wir Labels, die nachhaltige Mode anbieten. Mode, die weder Umwelt noch Menschen ausbeutet, ist eigentlich kein Nischenprodukt mehr, aber die Branche steckt noch in Kinderschuhen. Konsumenten müssen umdenken und große Unternehmen in den Markt einsteigen. Anspruchsvolles Design und faire Mode sind zwar kein Widerspruch mehr, aber es liegt nach wie vor in der Hand kleiner Produzenten ‚Fair-Fashion‘ voranzubringen.

 

 

 

Farbe und Psyche

Was ist ihre Lieblingsfarbe? Farben können nicht nur Emotionen auslösen, sie verraten angeblich auch einiges über die Psyche, die Vorlieben und Charakterzüge eines Menschen. Der wohl berühmteste Farben-Test dazu ist der sogenannte Lüscher-Test, der 1947 von dem Schweizer Psychologen Max Lüscher entwickelt wurde. Der Lüscher-Test wurde immer wieder überarbeitet und verbessert und ermöglicht unter anderem Einblicke in das Selbstbild, die Leistungskraft und Stressverträglichkeit eines Menschen. Die Erkenntnisse daraus werden heute nicht nur in der Personalentwicklung, sondern auch für Produktdesign oder in der Medizin eingesetzt.

 

 

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TEIL 2

FARBBERATUNG – FARBHARMONIE 

 

Grün auf unserer Haut

Wenn uns die Farbe Grün so gut tut, warum tragen wir sie nicht direkt auf unserer Haut? Im Prinzip spricht nichts dagegen, aber den richtigen Grünton zu finden, der mit unserem natürlichen Hautkolorit harmonisiert, ist kein leichtes Unterfangen. Die Naturfarbe stärkt nach Ergebnissen der Farbpsychologie das Selbstwertgefühl, stabilisiert und wirkt  vertrauenerweckend. Sicher haben sie das Phänomen aber schon im Alltag beobachtet: Einer rothaarigen Frau mit pfirsichfarbenen Teint passen eben ganz andere Farben bzw. Grünnuancen als einer schwarzhaarigen Frau mit einem kühlen, bläulichen Hautunterton.

Jeder Mensch hat von Geburt an sein natürliches Kolorit, das sich aus drei Faktoren zusammensetzt: Hautton (Teint), Haarfarbe und Augenfarbe. Welche Farben, abgesehen von den Grüntönen, ihnen am besten zu Gesicht stehen, kann mittels individueller Farbtyp-Beratung festgestellt werden.

Die Entstehung und Entwicklung der Farbtypberatung begann bei dem Schweizer Kunstpädagogen Johannes Itten (1888-1967). Den Untersuchungen von Itten ist es zu verdanken, dass wir die Farbharmonien in den unterschiedlichen Jahreszeiten auch auf uns Menschen übertragen. Er beobachtete seine Studenten und stellte dabei fest, dass sie bei der Aufgabenstellung zusammenpassende Farbakkorde zu malen, intuitiv jene Farben wählten, die harmonisch zu ihren Haaren und ihrer Haut passten. In seinem Buch Kunst der Farbe (1961) beschrieb Johannes Itten seine Beobachtungen und kreierte daraus die erste Farbtypen-Lehre.

Die klassische Einteilung in die „Vier-Jahreszeiten-Farbtypen“ ist längst überholt. Die Jahreszeittypologie kann maximal als Basis bzw. Ausgangspunkt betrachtet werden. Heute wird im Zuge einer ganzheitlichen Farbberatung wesentlich präziser und individueller beraten.

Dennoch sind die vier Jahreszeiten ein gutes Beispiel für die unterschiedlichen Farben und deren Wirkungen. Im Winter prägen weiße und graue Töne der Schneelandschaft das Bild. Kalte Farben sind das Symbol für den Winter. Der Frühling bringt alle leuchtenden Grüntöne hervor. Das satte Gelb der Narzissen und das feurige Orange der Tulpen – alle warmen klaren Farben prägen das Bild dieser Jahreszeit. Der Sommer zeigt kühle Pastellfarben. Flirrende Hitze sorgt in dieser Jahreszeit für einen bläulichen Schimmer in der Luft. Im Herbst bestimmen Rostbraun, Weinrot oder Ocker das Bild. Die Sonne steht tiefer und der Nebel dämpft die leuchtenden warmen Farben.

 

 

 

 

 

Was ist das Ziel einer Farbberatung?

Das Ziel einer Farbberatung ist, die individuelle Farbpigmentierung zu bestimmen, die sich im Laufe des Lebens nur minimal ändert.  In Übereinstimmung mit der persönlichen Hautpigmentierung kann anschließend die äußere Farbgestaltung, beginnend bei der Kleidung, der Haarfarbe, dem Make-up und den dazu passenden Accessoires, im Einklang mit ihrer Persönlichkeit inklusive Farbvorlieben, harmonisiert werden.

In der Farbanalyse wird mittels spezieller Farbtücher der individuelle ‚Farbtyp‘ ermittelt. Das Resultat ist der Ausgangspunkt für ihre ‚Farbenwelt‘, um ein harmonisches, vitales Gesamtbild, unter Berücksichtigung vieler Faktoren, wie Statur, Stil, Beruf u.v.m., zu schaffen. Die dazu verwendeten Farb- bzw. Analysetücher in den verschiedenen Farben, helfen nicht nur den Unterschied der Farbwirkung eindeutig festzustellen, sondern zeigen auch gleichzeitig, welche Farbkombinationen für die Kundin/Kunden optimal sind.

 

Ihr Nutzen – Farben sind der Ausgangspunkt

Wahrnehmungspsychologisch werden FARBEN vor FORMEN erkannt. Farben werden zuerst wahrgenommen, erst dann fällt der Blick auf den Schnitt oder Stil. In diesem Zusammenhang ist es daher sinnvoll, mit einer Farbberatung zu beginnen. Ihr Auftreten wirkt sympathisch und gewinnender. Ihre Ausstrahlung wird durch die Auswahl der richtigen Farben optimiert. Nach einer Farbberatung ist ein gezielter Garderobenaufbau möglich. Sie sparen Zeit, da der Umgang mit Farben und Farbkombinationen erleichtert wird.

 

 

Lassen sie Farbe in ihr Leben, denn Farben haben Einfluss auf ihre optische Erscheinung, ihre Attraktivität, ihre Wirkung und Kommunikation!

 

 

Mehr Informationen für Ihre individuelle Farbberatung finden Sie >> hier

 

Isabella Jaburek-Nourry

  

 

 

 

 

Fotos:

Isabella Jaburek-Nourry / LOOK AT YOU e.U.

Titelbild: www.shutterstock.com

Literatur:

Vollmar, Klausbernd. Das große Buch der Farben. 2012

Heller, Eva. Wie Farben wirken. 2013

Wälde, Rainer. Die neue Farb- und Stilberatung. 2002

www.vouge.de/pantone ‚greenery’/Dec. 2016

www.karrierebibel.de/Was Farbe über die Psyche verraten/Sept. 2007

www.gesund.co.at/Warum Grüne Lebensmittel so gesund sind/Sept. 2017

www.zeit.de/lebensart/mode/2012-10/gruene-mode